
Am 10. November hatten die Bewohner vom Haus Bavier und Haus Bodelschwingh Besuch: Sankt Martin kam vorbei. Hinter dem Auftritt steckt aber noch mehr.
Die Bewohner von Haus Bavier und Haus Bodelschwingh hatten sich mit Betreuern im großen Kreis vor dem Haupteingang versammelt, auch auf der Terrasse und hinter so mancher Fensterscheibe konnte man interessierte Gesichter sehen. Sankt Martin ritt von der Fußgängerzone her vor das Haus Bavier und teilte seinen Mantel mit dem Bettler. Danach wurde noch gemeinsam ein Martinslied gesungen. Pferd Leo ging danach noch im Kreis herum und durfte zur Freude der Bewohner gestreichelt werden, ebenso Pony Muckel.


Den Sankt Martin spielte Natalie Gossel, als Bettler fungierte – wie bereits als Ersatz beim großen Martingsumzug – Janine Pless-Keens. Am Tag zuvor hatte man gleiches auch schon am CBT-Wohnhaus an der Kreuzstraße aufgeführt. „Wir wollen Leo damit an Menschen gewöhnen“, erzählte Pless-Keens. Bei dem großen Umzug hatte Leo bereits zugesehen, im nächsten Jahr soll Leo soweit sein, dass die beiden Freundinnen wieder gemeinsam anbieten können, sie für Martinsumzüge zu engagieren.
Leo ist Nachfolger von Caytano, welches zuvor schon als ‚Martinspferd‘ durch Erkraths Straßen ritt. Nachdem Caytano verstorben war, mussten die Ercroder Jonges für den großen Martinsumzug 2024 einen Ersatz finden. Da nicht jedes Pferd für den Umgang mit Menschenmengen geeignet ist, wird Leo mit solchen Auftritten langsam daran gewöhnt, dass viele Menschen um ihn herum sind.
Im CBT-Haus waren Gossel und Pless-Keens bereits früher, daher haben sie diesmal auch beim Haus Bavier und Haus Bodelschwingh gefragt, ob sie den älteren Menschen die Martinsgeschichte zeigen können. Die Aktion kam augenscheinlich gut an.
Am Folgetag zogen Sankt Martin und der Bettler, wie zu Corona-Zeiten, auch wieder auf ihren beleuchteten Pferden durch Erkraths Straßen, um Kindern am Wegesrand Freude zu bereiten.


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