Die Hospizidee ist eine Haltung!

Franziskushospiz Hochdahl

Foto: RG

Das Franziskus-Hospizzentrum lädt in Mettmann und Hochdahl zum Bürgergespräch am Welthospiztag (Samstag, 9.Oktober) ein.

Menschen in Würde am Lebensende zu begleiten – diese Hospizidee ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern vor allem eine Haltung. Übrigens eine Haltung, die viele – sehr unterschiedliche – Menschen und Berufsgruppen teilen. Es können Palliativärzte, Mitarbeiter:innen der SAPV-Mettmann, Hospizkoordinator:innen oder auch Hospizbegleiter:innen im Ehrenamt sein. Sie alle haben die gut 30jährige Erkrather Hospizbewegung geprägt und mitgestaltet. Von daher ist „Hospiz“ mehr als „nur“ das Haus in Hochdahl mit zehn Gästezimmern für schwerkranke Menschen. Was alles zur Hospizversorgung zählt, ist dennoch den meisten Menschen bis heute nicht bewusst.

Das möchten die „Hospizbewegten“ des Franziskus-Hospizzentrums Hochdahl (FHH) am WELTHOSPIZTAG, am 9. Oktober ändern und die Öffentlichkeit zum Gespräch einladen –  sowohl in Mettmanns Innenstadt (von 9-13 Uhr in der Mühlenstraße 15) als auch am Hochdahler Markt (10 -13 Uhr) in Hochdahl mit einer „Stolperstein“-Aktion.

In Mettmann werden Hospizmitarbeiter:innen  – als kleine Aktion mit Symbolcharakter – dafür ein „Versorgungsnetz“ spannen mit einer Doppel-Botschaft. Erstens: das Hospizangebot ist komplex, zweitens geht es jeden an – ob jung oder alt. „Leben bis zuletzt“ – das wirft viele Fragen auf“, sagt Hospizkoordinatorin Claudia Schmitz. Sie möchte Bürger:innen ermutigen, ihren persönlichen „Lückentext“, „Bevor ich sterbe…. zu überdenken. (Gemeint ist damit allerdings nicht, eine übliche „To-Do-Liste zu erstellen!)

Mit zum Kanon der Hospizdienste gehört in Mettmanns Innenstadt inzwischen auch der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (KJHD), der seit einem dreiviertel Jahr unter dem Dach des FHH arbeitet. Fachinformationen zum Betreuungsangebot gibt am Samstag Kornelia Smailes als Koordinatorin des KJHD. Außerdem sind für Kinder Mitmach-Aktionen geplant. 

Wie jedes Jahr zum Welthospiztag wird auch diesmal die Aktion „Hospizlicht“ gestartet. Mit Lichtern können Bürger:innen abends zuhause ein Solidaritätszeichen für die Hospizbewegung setzen. Ferner ist das FHH am Sonntag, den 10.Oktober in mehreren Gottesdiensten in Erkrath präsent und weist eigens auf den Welthospiztag hin.

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