Wunschbäume warten in den Filialen der Kreissparkasse

von Susann Krüll

V.l.n.r.: Thomas Döring (Gebietsleiter KSK Düsseldorf), Regina Wedding, Marianne Koch und Sarah Harden (Orga-Team Wunschbaum-Aktion), Irina Meier (KSK Düsseldorf) sowie Dr. Erhart Tönjes (Vorstandsmitglied Bürgerstiftung Erkrath). Foto: Susann Krüll

Weihnachten ist die Zeit, auch an die zu denken, mit denen es das Leben nicht so gut meint. Damit sich auch Wünsche derjenigen erfüllen, die sonst wohl unerfüllt blieben, gibt es seit über 25 Jahren die Wunschbaum-Aktion.

In den Filialen der Kreissparkasse Düsseldorf können in der Vorweihnachtszeit Wunschzettel von den dort aufgestellten Tannenbäumen genommen werden und die notierten Wünsche erfüllt werden.

Bewährtes ‘Wünsche-Erfüller-Organisationsteam’

Regina Wedding, Stellvertretende Bürgermeisterin, sowie ihre CDU-Parteikolleginnen Marianne Koch und Sarah Harden waren gemeinsam mit Dr. Erhart Tönjes, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Erkrath, am vergangenen Freitag in die Filiale der KSK Düsseldorf an der Bahnstraße gekommen, um gemeinsam mit Thomas Döring, Filialdirektor der Kreissparkasse, den Startschuss der diesjährigen Spendenaktion zu geben. „Wir sind der Kreissparkasse für ihre Unterstützung bei der Aktion unendlich dankbar“, ließ Regina Wedding stellvertretend für ihre Kolleginnen wissen. Denn die Mitarbeiter der Filialen, an der Bahnstraße in Gestalt von Mitarbeiterin Irina Meier, hängen nicht nur die Wunschzettel an die Bäume, sondern nehmen die Päckchen in den Filialen auch entgegen und sammeln sie bis zur Ausgabe dort. „Das erleichtert uns die Arbeit ungemein“, schloss sich auch Marianne Koch dem Dank für die jahrelange, bewährte Unterstützung an.

Mehr als 200 Wünsche warten darauf erfüllt zu werden

Dr. Tönjes ‘pflückte’ beim Pressetermin direkt drei Wunschkarten ab, die von der Erkrather Bürgerstiftung schon einmal übernommen werden. „Wir unterstützen diese Aktion von Anfang an, schon vor der Fusion der Stiftung ‚Abendsonne‘ und der ‚Jugendstiftung‘, aus der im März dieses Jahres die ‚Bürgerstiftung‘ hervorging. Sollten Karten hängen bleiben, übernehmen wir das Besorgen der darauf gewünschten Sachen auch noch“, so Dr. Tönjes. Auch an ihn richtete Regina Wedding im Namen des Teams den Dank dafür, dass er seit so langer Zeit ein verlässlicher Partner ist. „Uns geht es immer wieder sehr ans Herz, wenn wir die Wünsche der Kinder lesen, die uns von verschiedenen Institutionen wie den Vereinen ‚Du-Ich-Wir‘, ‘Füreinander‘ oder auch aus den verschiedenen Kitas genannt werden, ohne dass die Kids wissen, dass sie ihnen dann hoffentlich alle erfüllt werden. Das sind keine großen Wünsche, sondern auch solche nach Winterstiefeln oder einer -jacke, nach einem Puzzle oder ein bestimmtes Spiel“, so Wedding und Marianne Koch ergänzte, dass von den Mitarbeitern des CBT-Hauses, der Caritas und der Erkrather Tafel die Wünsche von Erwachsenen herangetragen werden, bei denen das Geld oft so gerade für das Nötigste reicht.

Berührende Begegnungen und Freundschaften

Alle Aktiven dieser Aktion treibt an, wie sehr die Beschenkten, die nichts davon wissen, dass ihre Wünsche, die sie den ‘Überbringern’ gegenüber geäußert hatten, sich freuen. Für die Beschenkten bleibt die schenkende Person unbekannt. „Die glücklichen und oft auch überraschten Gesichter sind es, die uns die Arbeit nun schon mehr als 20 Jahren machen lassen“, so Wedding und Koch übereinstimmend. Es seien die vielen „wertvollen Begegnungen mit den Menschen“, die auch die Organisatoren jedes Jahr wieder auch zu Beschenkten machen. Sarah Harden berichtete, dass auch ukrainische Kinder unter den zu Beschenkten seien, die mit ihren zumeist Müttern und Großmüttern in Erkrath Zuflucht gefunden haben. „Sie wünschen sich zum Beispiel Schokolade.“

Über die Jahre hätten sich laut Regina Wedding und Marianne Koch viele wertvolle Kontakte entwickelt, die sie, wie auch die übrigen Mitglieder des Organisationsteams nicht missen möchte, auch wenn es jedes Jahr eine Menge Arbeit sei, die Aktion für die Erkratherinnen und Erkrather zu organisieren, denen das Weihnachtsfest ein klein wenig schöner gemacht werden soll.

Wunschbäume warten in den Filialen der Kreissparkasse
Die erste Wünsche haben Mitarbeiter der Kreissparkasse erfüllt. Foto: SK

Neu: Päckchen werden bei einer Feier an die Mitarbeiter der beteiligten Organisationen übergeben

Thomas Döring und sein Team hatten zum Start der diesjährigen Aktion eine Neuerung zu verkünden: „Wir haben uns überlegt, alle Geschenke, die bis zum letzten Abgabetag, am 19.12., in unseren Filialen abgeben wurden, bei einer kleinen Feier hier in der Filiale an diejenigen zu übergeben, die uns die Wünsche zugetragen haben“, so Döring. So möchte man sich auch bei ihnen bedanken, sind es doch sie, die die Wünsche ihrer Schützlinge zunächst dem Team der Aktion und letztlich den Wunsch-Erfüllenden zur Kenntnis bringen. „Wir freuen uns schon sehr auf diesen Event, für den wir uns die eine oder andere Überraschung ausgedacht haben“, so Thomas Döring, der wie sein Team auch jedes Jahr aufs Neue begeistert ist, wie groß das Engagement der Erkratherinnen und Erkrather ist, denjenigen, einen Wunsch zu erfüllen, die dies nicht selbst können. Weihnachten bedeutet eben auch, die Freude bei denjenigen zu spüren, die man selbst mit einem Geschenk bedenkt.

Wunsch-Baum-Aktion: Bis zum 19.12. können alle Erkrather Einwohner noch einen der rund 200 Wunschzettel von einem der in den Filialen der Kreissparkasse Düsseldorf (Bahnstraße in Alt-Erkrath, Neuenhausplatz in Unterfeldhaus und in Hochdahl auf dem Hochdahler Markt) aufgestellten Wunschbäume abnehmen. Die Geschenke sollen dann bis spätesten Montag, den 19.12., wieder in einer der Filialen abgegeben werden. Bei einer kleinen Feier am Montag (21.12.) in der Filiale an der Bahnstraße, die für die Wunsch-Überbringer der Organisationen ausgerichtet wird, werden sie dann übergeben. Sie werden rechtzeitig vor Heiligabend an die zu Beschenkenden übergeben. 

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