Wie wird man Christ?

KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE HOCHDAHL

Symbolbild - Foto: Igor Link / Pixabay

Vortrag am 1. Juni in Heilig Geist | Taufe für Kinder oder Erwachsene? 

„Mein Anliegen ist nicht, dass die Gläubigen noch gläubiger werden. Sondern, dass alle über den Glauben nachdenken.“ So erläuterte Ruhestandspfarrer Ludwin Seiwert sein Anliegen, als er vor zehn Jahren in Hochdahl den Bibelkurs begonnen hat. Thema am 1. Juni in der Kirche Heilig Geist in der Sandheide: „Wie wird man Christ?“
 
Viele Menschen wurden als Kleinkinder getauft. Die katholische Kirche kennt aber drei „Initiationssakramente“, durch die ein Mensch schrittweise in die Kirche eingegliedert wird: Taufe, Firmung und Eucharistie (Erstkommunion). Manche lassen sich im Erwachsenenalter taufen. In Frankreich sind die Zahlen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Kardinal Woelki stellt fest: „Auch im Erzbistum Köln gibt es eine hohe Zahl von Erwachsenentaufen, übrigens die höchste in ganz Deutschland.“
 
Meistens geht einer Erwachsenentaufe ein langer Prozess voraus. Nicht immer steht am Anfang ein außergewöhnliches Erlebnis wie beim Apostel Paulus, der sich vor 2000 Jahren vom Christenverfolger zum christlichen Glauben bekehrte und sich von Hananias in Damaskus taufen ließ. „Ohne Glauben geht es nicht“, erklärt Pfarrer Seiwert, „aber durch Fragen und Gespräche kann auch ein kleiner Glaube wachsen und reifen.“
 
Am Montag, 1. Juni, spricht Seiwert über Paulus, die Taufe und den Glauben der Christen. Paulus selbst hat nur wenige getauft. Er sah seine Aufgabe darin, das Evangelium zu verkünden. Dafür hat er sich rastlos eingesetzt mit Predigten, Missionsreisen und Briefen. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr in der Kirche Heilig Geist, Brechtstraße 5.

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