
Premium | Vier Jahre sind seit dem Hochwasser 2021 vergangen. Wir haben mit Betroffenen zurückgeblickt und wir haben beim BRW und bei der Stadt nach dem aktuellen Hochwasserschutz gefragt.
Die Hochs wohnen direkt neben dem Regerückhaltebecken in Unterfeldhaus. Als die Wassermassen im Juli 2021 zum ersten Mal das Grundstück und damit auch den Keller der Familie fluteten, war Marion Hoch kurz zuvor noch im Keller gewesen und hatte die Wäsche gemacht. „Es hat nicht viel gefehlt. Das hätte auch anders ausgehen können“, sagt uns Dieter Hoch im Gespräch. Das Ehepaar hatte sich in den Jahren vor der Flut einiges auf dem Grundstück eingerichtet, wie etwa einen Fitnessraum mit Schwingboden oder eine Sauna. Dadurch, dass das Haus an einem Hang gebaut ist, liegt der Garten auf einer Höhe mit den Kellerräumen und auch Anbauten, wie ein Geräteschuppen liegen auf dieser Höhe.
Nachdem das Grundstück das erste Mal geflutet war und das Wasser wieder abfloss, öffneten die Hochs im Hof das Tor zum Geräteschuppen und Fitnessraum, damit das darin gestaute Wasser schneller wieder abfließen kann. Nur wenig später traf die nächste Flutwelle das Gelände. „Wir konnten nur zusehen, wie die Sachen durch das geöffnete Tor nach draußen schwammen. Ich habe zu meinem Mann gesagt: Gleich ist der Schuppen leer.“ Insgesamt wurde das Grundstück viermal unter Wasser gesetzt. Rund zwei Meter hoch stieg es. An wenigen Stellen im Innenhof sieht man an den Wänden noch, wie hoch das Wasser vor vier Jahren gestiegen war. „Die Klappen des Regenrückhaltebeckens ließen sich damals nicht mehr schließen“, weiß Marion Hoch heute.
Nicht nur Dinge, die im Geräteschuppen standen, schwammen an den Hochs vorbei, als das Wasser stieg. „Ich sah auf einmal mein Auto durch den Garten schwimmen“, erinnert sich Marion Hoch. Neben ihrem PKW blieb auch ein selbst liebevoll zum Camper ausgebauter Van von der Flut nicht verschont. Eigentlich hatte Marion Hoch ihre Geburtstagsfeier geplant und extra einen neuen Gasgrill angeschafft, der war dann, wie vieles andere vollkommen verschlammt. Auch die neue Elektrik für Beleuchtung im Innenhof und ein frisch verlegter Boden waren von der Flut ruiniert.








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Die Schadensbilanz lässt sich kaum auflisten. Der Keller musste komplett saniert werden. Der Boden musste erneuert werden und auch die Wände mussten mit neuem Putz versehen werden. Ein im Garten stehender Swimmingpool wurde von den Wassermassen angehoben und fand sich später umgedreht an einem Hang des Grundstücks. Ein 4.000 Liter Heizöltank wurde von den Wassermassen im Keller angehoben. „Wir können froh sein, dass er dicht geblieben ist“, weiß Marion Hoch, dass die Schäden andernfalls noch viel verherender gewesen wären. Die Kellerfenster waren vom Wasserdruck eingedrückt gewesen.
Waschmaschine und Trockner waren im Keller quasi weggeschwommen und blockierten, als die Wassermassen zurückwichen, die Außentüre des Kellers. „Zwei Wochen lang konnten wir gar nicht in den Keller. Als wir das erste Mal wieder nach unten konnten, hatte ein dort gelagerter Sack mit Vogelfutter inzwischen gekeimt“, erinnert sich Marion Hoch. Wichtige Papiere, wie etwa ein Testament und anderes, lagerten in einem Tresor im Keller. Auch der war nicht wasserdicht. „Das war alles vollkommen verschlammt.“ Das Kaminholz war überall verteilt, die Sauna komplett geschrottet.
„Als das Wasser kam, hat es hier gerauscht, wie an den Niagarafällen“, sucht Marion Hoch den Vergleich. Es hatte nicht viel gefehlt und der Flur im Erdgeschoss wäre ebenfalls voll Wasser gelaufen. Die Elektrik im Haus hatte direkt nach der Flut weiter funktioniert. „Als nach 14 Tagen Helfer zum Ausräumen des Kellers kamen, haben die Stadtwerke den Strom abgestellt“, erzählt Dieter Hoch mit einem gewissen Galgenhumor. Rund 400 Flaschen Wein waren im Keller ebenfalls „weggeschwämmt“ worden.
Von den Johannitern hatten sie erst einmal eine Waschmaschine bekommen. Die stand draußen im Innenhof, weil der Keller nicht nutzbar war. „Das fand ich ganz toll“, ist Marion Hoch rückblickend immer noch dankbar für diese unbürokratische Hilfe. Das Hochwasser sollte die Hochs noch lange weiter beschäftigen. Von Juli 2021 bis Mai 2022 hatten sie im Haus weder Heizung noch Warmwasser. „Ich bin zum Duschen dann immer in die Firma gegangen“, erzählt sie. Die Firma ihres Mannes ist fußläufig erreichbar.
Auch wenn die beiden heute so frei erzählen können, was damals geschah und wie die Folgezeit aussah, die innere Unruhe, die eintritt, sobald Marion Hoch Wasserrauschen hört, ist geblieben. Eine posttraumische Belastungsstörung von der sie nicht weiß, ob sie sie jemals wieder los wird.
Könnte sich das Hochwasser von 2021 in gleicher Weise wiederholen?
Die Auswirkungen des Klimawandels sind mit jedem Jahr mehr spürbar. Nur schwer ist vorauszusagen, wann und wo Starkregen und Unwetter zuschlagen. Hochwasser- und Hitzeschutz werden zu kommunalen Aufgaben. Aber was ist seit der Flut 2021 eigentlich passiert?
Auf unsere Nachfrage beim Bergisch Rheinischen Wasserverband welche Hochwasserschutzmaßnahmen seit 2021 umgesetzt wurden, erhielten wir folgende Antwort:
Zur Zeit arbeitet die Stadt Erkrath an der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Hochwasserschutzkonzept.
Um den aktuellen Stand des Hochwasserschutzkonzepts zu erfahren, wenden Sie sich bitte an die Stadt Erkrath.
Eine konkrete Maßnahme, die direkt nach dem extremen Hochwasser in 2021 gemeinschaftlich ergriffen wurde, ist die deutliche Verbesserung der Kommunikationswege zwischen Katastrophenschutz und allen technisch wie fachlich beteiligten Akteuren im Hochwasserfall.
So können jetzt Warnungen zielgerichteter ausgesprochen werden.
Wir haben dann – da das vom BRW betriebene Regenrückhaltebecken direkt neben dem Garten der Familie Hoch liegt – noch einmal konkret nachgehakt, ob es dort vor Ort Veränderungen gab, die mehr Schutz bieten. Die ausführliche Antwort des BRW lautete:
Ist etwas am RRB Unterfeldhaus verändert worden, nach dem Hochwasser 2021?
Hintergrund ist Ihr Kontakt zu einer Familie, die direkt am RRB Unterfeldhaus wohnt und deren Garten von dem HW Ereignis betroffen war.
Bei dem angefragten Becken handelt es sich, Ihrer genauen Beschreibung und Verortung nach, um das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Eselsbach.
Das HRB Eselsbach war beim extremen Hochwasserereignis im Juli 2021 wie alle anderen HRB des BRW in höchstem Maße beansprucht. Als das Becken komplett gefüllt war, ist das überschüssige Wasser über einen Notüberlauf, der sogenannten Hochwasserentlastung, nach unterhalb abgegeben worden. Davon war auch die von Ihnen benannte Liegenschaft betroffen.
Eine Hochwasserentlastung tritt immer dann ein, wenn das Becken voll ist und das zulaufende Wasser nicht mehr zurückgehalten werden kann. Dies ist zum Schutz der Anlage zwingend notwendig.
Das HRB wird weiterhin so betrieben, wie es genehmigt ist und dem Stand dem Technik entspricht. Eine konkrete Maßnahme, die direkt nach dem extremen Hochwasser in 2021 gemeinschaftlich ergriffen wurde, ist die deutliche Verbesserung der Kommunikationswege zwischen Katastrophenschutz und allen technisch wie fachlich beteiligten Akteuren im Hochwasserfall. So können jetzt Warnungen zielgerichteter ausgesprochen werden. An dem HRB Eselsbach wurde noch zusätzlich zur Warnung der unmittelbaren Umgebung eine Sirene direkt an dem Betriebsgebäude angebracht, die ertönt, wenn das Becken nahezu vollständig gefüllt ist und droht überzulaufen.
Leider bleibt weiterhin festzuhalten, dass es gegen ein Hochwasserereignis wie das in 2021, so sind sich die Experten sicher, keinen 100%igen Schutz geben wird.
Welche Auswirkungen hat die jetzt abgeschlossenen Maßnahme am Eselsbach auf den HW Schutz?
Die in 2025 abgeschlossene Renaturierung des Eselsbaches in Erkrath-Unterfeldhaus trägt, wie jede andere Renaturierungsmaßnahme an unseren Gewässern, auch zum Hochwasserschutz bei.
Durch eine „Entfesselung“ des Gewässers hat der Bach auch bei höherem Wasserstand die Möglichkeit mehr Wasser zu transportieren, ohne das es zu ungewollten Ausuferungen und in der Folge zu Schäden bei den Anliegern führt.
Dafür werden Betonsohle und Steinufer entfernt und das vormals gerade verlaufende Gewässerbett durch Anlegen eines möglichst mäandernden Verlaufs naturnah gestaltet.
Bei der Trassierung des Gewässerlaufs wird, wo immer es räumlich möglich ist, eine Aufweitung des Gewässers vorgenommen. Das Bachbett mit seinen Uferzonen wird breiter, es erhält verschiedene Wassertiefen und Rückhalteräume in Form von Mulden und Flachwasserzonen. Natürliche Einbauten von Totholz sorgen für ideale Lebensräume von Kleinstlebewesen. Angelegte Hindernisse in Form von kleinen Inseln oder großen Steinen leiten das Wasser sanft um oder teilen das Gewässer, so dass die Fließgeschwindigkeit insgesamt verringert wird.
Das alles trägt zu einem größeren Rückhaltevermögen und zu einem längeren Verweilen von Regenwasser bei Hochwasserspitzen in den neu gestalteten Gewässerabschnitten bei.
Im jetzt abgeschlossenen Maßnahmenabschnitt können Sie all dies bei einer Begehung auf dem Weg neben dem Eselsbach gut erkennen (siehe Fotos).

Der aktuellen Renaturierung gingen am Eselsbach bereits zwei weitere Maßnahmen (in Fließrichtung unterhalb) voran. In 2009 und 2015 wurde der Eselsbach naturnah gestaltet und auch hier ist ein erweiterter Retentionsraum entstanden.
Bei der Stadt haben wir natürlich auch nachgefragt und erhielten von der Pressestelle eine sehr ausführliche Antwort:
Zunächst einmal ist festzuhalten, dass Maßnahmen zum Hochwasserschutz einem langfristigen (Vor-)Untersuchungsprozess unterliegen. Neben den Untersuchungs- und Planungszeiträumen müssen hierbei auch Fragen der Flächenverfügbarkeit für baulichen Anlagen zum Hochwasserschutz sowie für die geplanten Retentionsräume beachtet und beantwortet werden. Damit verbunden sind zudem etwaige Genehmigungsprozesse, die ebenfalls Zeit beanspruchen. Dies bedeutet, dass bei umfangreichen Projekten wie beispielsweise der Hochwasserschutzmaßnahme in Erkrath im Hintergrund (z.B. durch Grundlagenermittlung, Planungs- und Genehmigungsprozesse) intensiv gearbeitet wird, ohne dass Fortschritte (wie z.B. bei sichtbaren Maßnahmen auf der Fläche) sofort ersichtlich sind.
Zum aktuellen Stand in puncto Hochwasserschutz können wir unterteilt in die folgenden Sachverhalte derzeit folgendes sagen:
• Schaffung einer Retentionsflächen auf dem Gelände der ‚Alten Gärtnerei‘
Seit dem Erwerb der Fläche zur Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahme fanden seit Ende 2024 durch Rückschnitt und notwendige Baumpflegearbeiten bereits erste auch sichtbare Maßnahmen auf der Fläche statt, die noch nicht abgeschlossen sind. Ergänzend dazu wurden verschiedene Vermessungsarbeiten auf der Fläche der „Alten Gärtnerei“ und der benachbarten Freiheitstraße getätigt sowie eine Schadstoffuntersuchung in Vorbereitung zu den erforderlichen Abbrucharbeiten durchgeführt. Für 2025 ist die vor den Abbrucharbeiten ebenfalls notwendige Verlegung der Wasser- und Stromleitungen vorgesehen (die zur Versorgung des Gebäudes Henschesgässchen 4 über das Grundstück verläuft), ehe die Abbrucharbeiten beginnen können. Auch hierfür mussten zunächst aufwendige Suchschachtungen erfolgen, um die Lage der zunächst unbekannten Leitungen zu verorten. Eine entsprechende Artenschutzprüfung für diesen Bereich ist derzeit ebenfalls in Vorbereitung.
• Prüfung des Frauenhofer-Steinbruchs im Neandertal zur Eignung als Retentionsflächen
Der Fraunhofer Steinbruch bietet, der Untersuchung des Büros Hydrotec nach zu urteilen, ein großes potenzielles Rückhaltevolumen im Untersuchungsraum. Erste Beurteilungen des Sachverhaltes, insbesondere hinsichtlich der naturschutzrechtlichen Voraussetzungen, der FFH-Festlegung, des Artenschutzes und des Untergrundes, durch Untere Naturschutzbehörde und Untere Wasserbehörde liegen der Stadt Erkrath vor. Die sich hieraus ergebenden gegensätzlichen Ansprüche von Hochwasserschutz für die Bevölkerung und Arten- und Naturschutz auf der anderen Seite sind bekannt. Von Seiten der Bezirksregierung Düsseldorf wird die Maßnahme aktuell aufgrund des geringen Rückhaltepotenzials für Alt-Erkrath (im Vergleich zur Fläche „Alte Gärtnerei“) als nicht förderfähig eingeschätzt, weshalb sich die Verwaltung in Abstimmung mit der Bezirksregierung zunächst auf die Hochwasserschutzmaßnahme am Grundstück „Alte Gärtnerei“ konzentriert.
• Neubewertung möglicher Hochwasserpegel der Düssel (wie vom 10 Punkte Arbeitsplan „Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“ des Landes NRW gefordert) und Bau der neuen Brücke am Ende der Bachstraße
• Ganzheitliche, überkommunale Betrachtung der Düssel als Hochwasserrisikogewässer
Im Juni 2025 wurde der Umsetzungsstand des 10-Punkte-Arbeitsplans von der Landesregierung veröffentlicht (Landtag NRW Vorlage 18/3984). Die Überarbeitung des Meldewesens, Ertüchtigung der Pegel, Erarbeitung von Vorgehensweisen, Leitfäden und viele weitere Themen liegen seitdem in erster Linie im Handlungsbereich der Bezirksregierungen, des LANUK und des MUNV. Eine entsprechende Umsetzung des 10-Punkte-Arbeitsplans ist mittel- und langfristig angelegt. Bei den Maßnahmen handelt es sich zum großen Teil um Daueraufgaben, die fortwährend bearbeitet, weiterentwickelt und an neue Erkenntnisse angepasst werden müssen.
Eine interkommunale Betrachtung der Auswirkungen von Hochwasser ist durchaus sinnvoll. Entsprechende Vorgaben sollen von der Unterarbeitsgruppe Hochwasserschutzkonzepte (UAG HWSK) erarbeitet und den Kommunen anschließend mit einem Musterleistungsverzeichnis zur praxisnahen Hilfestellung zur Verfügung gestellt werden.
Im Rahmen des 3. Bearbeitungszyklus (2022-2027) der HWRM-RL hat die Bezirksregierung Düsseldorf eine Aktualisierung der Risikogewässer vorgenommen. Im Regierungsbezirk Düsseldorf erfolgte die Erweiterung bei zwei Gewässern. Ein Abschnitt betrifft die Düssel vom Zulauf des Mettmanner Bachs bis Haan-Gruiten. Aktuell werden die Hochwassergefahren- und risikokarten durch die Bezirksregierungen entsprechend angepasst. Für die 2D-Modellierung für alle drei Szenarien (HQHÄUFIG, HQ100, HQEXTREM) nutzt die Bezirksregierung unter anderem auch die Modellerweiterung des Gutachtens der Stadt Erkrath. Die aktualisierten Hochwasserkarten sollen Ende 2025 vorliegen und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden – dann entsprechend abrufbar auf der städtischen Webseite sowie im Geoportal Erkrath.
Auf Grundlage der aktualisierten Hochwassergefahren- und risikokarten könnten sich ggf. neue Möglichkeiten für Retentionsmaßnahmen (z.B. im Neandertal) ergeben, die die Verwaltung wiederholt gemeinsam mit den Anliegerkommunen und ggf. betreffenden Grundstückseigentümern prüfen wird. Darüber hinausgehende Untersuchungen sollten angestrebt werden, wenn diese nach fachlicher Einschätzung (insbesondere des BRW und UWB) für sinnvoll erachtet werden.
• Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Erkrath
Eine konzeptionelle Grundlage zur Bearbeitung der Themen Starkregen und Hochwasserschutz ist durch das Klimaanpassungskonzept der Stadt Erkrath bereits vorhanden (die Umsetzung der Maßnahmen findet nun sukzessive statt), auch wenn in der Nachhaltigkeitsstrategie das Handlungsfeld „Ressourcenschutz und Klimafolgenanpassung“ aufgrund des Abstimmungsergebnisses innerhalb der Steuerungsgruppe bisher noch nicht vorgesehen ist. Hier besteht jedoch die Möglichkeit, dass im Rahmen der Fortschreibung (für 2030 geplant) weitere Handlungsfelder, wie z.B. Ressourcenschutz und Klimafolgenanpassung, ergänzt werden. Die Stadtverwaltung hatte vor der Abstimmung des Gremiums über die ersten fünf Handlungsfelder durch Verwaltung und Stadtgesellschaft bereits vorab festgelegt, dass die Handlungsfelder „Nachhaltige Verwaltung“ und „Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft“ Berücksichtigung finden, was den Zukunftsgedanken der Verwaltung unterstreicht. Da Starkregenvorsorge und Hochwasserschutz wie bereits anfangs erläutert im Klimaanpassungskonzept beachtet werden, wurden in der gemeinsamen Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie von der Steuerungsgruppe zunächst andere Schwerpunkte gesetzt.
Durch weitere Aktionstage sowie das Angebot einer kostenlosem Starkregenberatung sollen Tipps und Informationen zur Starkregenvorsorge und zum Hochwasserschutz weitergegeben werden und die Bürgerinnen und Bürger befähigt sowie ermutigt werden, präventive Maßnahmen umzusetzen. Denn ein effektiver Schutz vor Starkregen und Hochwasser kann nur im Zusammenspiel von öffentlichem und privatem Engagement gelingen.
• Klimaanpassungskonzept
Das Klimaanpassungskonzept ist seit dem Umsetzungsbeschluss auf der städtischen Webseite hinterlegt und dort weiterhin (auch nach dem Relaunch) unter anderem in den Rubriken „Hitze- und Trockenheitsvorsorge“ sowie „Starkregenvorsorge“ unter www.erkrath.de/starkregenvorsorge in den dort hinterlegten Dokumenten zu finden.
Die Stadt Erkrath wird die Bürgerinnen und Bürger weiterhin über aktuelle Entwicklungen und Meilensteine im Zuge des Hochwasserschutzes informieren, ebenso wie die politischen Gremien. Ergänzend dazu sollen an geeigneten Stellen weitere Öffentlichkeitsbeteiligungen folgen.

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