Viele Gründe sprechen für eine Energieberatung

Kreis Mettmann

Symbolbild - Foto: Thomas Breher / Pixabay

Jeder Autofahrer kennt den Kraftstoffverbrauch seines Fahrzeugs. Aber kaum jemand weiß genau, wie hoch der Energieverbrauch des eigenen Heims ist und wie viel Wärme durch Wand, Dach und Fenster unnötig verloren geht; oder wieviel Energie sich sparen ließe, wenn die Heizungsanlage optimiert würde.

Eigenheimbesitzer können sich eine Energieberatung fördern lassen und damit den ersten Schritt in Richtung eines klimafreundlichen Hauses mit geringen Nebenkosten gehen. „Mit Hilfe einer Energieberatung lassen sich energetische Schwachstellen des Gebäudes lokalisieren und ein detaillierter Sanierungsplan erstellen. Und mit den aufeinander abgestimmten Maßnahmen am Gebäude haben Hausbesitzer eine langfristige Instandhaltungs- und Sanierungsstrategie und können langfristig viel Energie und Geld sparen und zugleich ihren Wohnkomfort verbessern“, erklärt Peter Wobbe-von Twickel vom Kreis Mettmann.

Aus der Vielzahl verschiedener Sanierungsmaßnahmen die für das eigene Gebäude passendste ausfindig zu machen, ist dabei oft schwierig und verunsichert viele Verbraucher. Sicherheit können individuelle Energieberatungen geben. Informationen zu den Angeboten im Kreis Mettmann gibt es unter www.alt-bau-neu.de/kreis-mettmann. Neben einer Energieberatung in der Beratungsstelle bietet die Verbraucherzentrale NRW verschiedene kompakte Vor-Ort-Beratungen an. Energiefachleute beraten zu Hause im Rahmen von Energie-Checks rund um die energetische Haussanierung, den Einsatz erneuerbarer Energien, bei Fragen zu Dämmung und Heiztechnik in den Wohnräumen und zum Energiesparen im Haushalt. Der Eigenanteil an den Beratungskosten liegt hier bei maximal 30 Euro. www.verbraucherzentrale.nrw

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) fördert Energieberatungen mit bis zu 80 Prozent Bezuschussung im Rahmen einer Energieberatung für Wohngebäude. Die Energieberatung kann hierbei wahlweise die Gesamtsanierung in einem Zuge zu einem Effizienzhaus darstellen oder aufzeigen, wie das Gebäude Schritt-für-Schritt nach einem individuellen Sanierungsfahrplan saniert werden kann. Gebäudeeigentümer können 80 Prozent des Beratungshonorars als Zuschuss erhalten. Der maximale Zuschuss für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt bei 1300 Euro und für größere Wohngebäude bei 1700 Euro. Falls Eigentumsgemeinschaften (WEGs) oder ähnliche Gruppen in einer Versammlung eine Erläuterung der Energieberatung wünschen, ist auch dafür ein Zuschuss vorgesehen, dieser beträgt maximal 500 Euro.

Im Zusammenhang mit der Umsetzung von geförderten Maßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude können zusätzlich energetische Fachplanungs- und Baubegleitungsleistungen in Anspruch genommen werden. Gefördert werden 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben in Form eines Zuschusses oder alternativ eines zinsgünstigen Kredites mit Tilgungszuschuss über die BAFA oder die KfW-Bank. www.bafa.de , www.kfw.de

Planungs- und Beratungsleistungen können schon vor dem Antrag in Anspruch genommen werden. Bei Anträgen für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, der Anlagentechnik (außer Heizung) sowie der Fachplanung und Baubegleitung muss ein Energie-Experte aus der Expertenliste des Bundes unter www.energie-effizienz-experten.de zwingend eingebunden werden. Der Kreis Mettmann ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch über die individuellen Angebote zur Energieberatung informiert.

Nähere Informationen gibt es unter www.alt-bau-neu.de/kreis-mettmann

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