Sicherheitstipps für Senioren

von Wolfgang Scheurer

Kriminalhauptkommissarin Ilka Steffens erläutert die Tricks der Betrüger. Foto: Wolfgang Scheurer

Am vergangenen Mittwoch gab es in der Caritas Begnungsstätte in der Gerberstrasse 7 einen interessanten Vortrag zum Thema „Sicherheit im Alltag“ der sich an Seniorinnen und Senioren richtete.

Die Referentin Kriminalhauptkommissarin Ilka Steffens von der Kreispolizeibehörde Mettmann gab Präventionshinweise und wusste lebhaft von Fällen zu berichten, in denen versucht wurde Seniorinnen und Senioren mit vielerlei Tricks Geld und Schmucksachen zu entwenden.

Vom klassischen „Enkeltrick“ bis hin zu den Tricks mit Messenger-Diensten, wie WhatsApp, wusste sie einiges zu berichten. Auch warnte sie davor „angebliche Polizisten“ in die Wohnung zu lassen.

Viele Kriminelle melden sich per Telefon und nutzen die Gutgläubigkeit ihrer Opfer aus, um an deren Geld zu kommen. Es beginnt meist mit den Worten „Rate mal, wer hier ist“. Mit solchen oder ähnlichen Formulierungen rufen Betrüger meist ältere und allein lebende Personen an und geben sich als Verwandte, Enkelkinder oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Die Lage wird immer als äußerst dringlich dargestellt. Sobald das Opfer zahlen will, wird eine Person angekündigt, die das Geld abholt.

Nach Erörterung viele Beispiele gab es eine sehr lebhafte Diskussionsrunde in der viele Beispiele durchgespielt wurden.

Zum Ende der Veranstaltung gab es ein paar Verhaltsratschläge:

  • Bleiben Sie misstrauisch gegenüber Unbekannten.
  • Öffnen Sie Ihre Haus- Wohnungstür nur mit vorgelegter Türsperre.
  • Geben Sie keine persönlichen Daten weiter, zum Beispiel über familiäre oder finanzielle Verhältnisse (Telefonnummern, Adressen, PIN-Nummern, Kontoverbindungen).
  • Überprüfen Sie Angaben, die Ihnen gegenüber gemacht werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Scheuen Sie sich nicht die Polizei per Notrufnummer 110 zu verständigen.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die gemeinsam von der ZWAR-Gruppe und dem Seniorenrat der Stadt Erkrath organisiert wurde. Dank an Harald Siebert und Ilka Steffens.

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