Offener Brief: OMAS GEGEN RECHTS schreiben an den Stadtrat in Velbert

Omas gegen Rechts

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Velbert | Ein dringender Appell an den Stadtrat der Stadt Velbert zur Wahl eines stellvertretenden Bürgermeisters der AFD

Sehr geehrte Mitglieder des Stadtrates,

mit äußerstem Befremden über das demokratische Grundverständnis von Velbertern Ratsmitgliedern wenden wir uns als OMAS GEGEN RECHTS Kreis Mettmann an Sie.

Wir erwarten von den gewählten Vertreterinnen und Vertretern der gestandenen demokratischen Parteien, dass Sie zu Ihrem Wort stehen und die Demokratie gegen Angriffe schützten. Die AFD gehört erwiesener Maßen nicht zu den Parteien, die unsere Verfassung und die Menschenrechte verteidigen.

Menschen, mit internationaler Familiengeschichte, die unter uns leben, gehören für uns OMAS GEGEN RECHTS ebenso dazu, wie Menschen mit Unterstützungsbedarf.

Für uns ist nicht vorstellbar einen stellvertretenden Bürgermeister im Kreis Mettmann Respekt zu zollen, dessen Partei die Zugehörigkeit zu unserer Gesellschaft diesen Menschen abspricht. Wir erwarten eine Rückmeldung von allen Fraktionen abgesehen von der AFD, wie es zu einem Abbröckeln der Brandmauer kommen konnte und wie Sie dies zukünftig verhindern werden. Sie hatten bereits im November 2025 die freie Wahl und konnten sich entsprechend Ihres Gewissens entscheiden und das taten Sie. Wie Sie wissen, hat eine andere Stadt in NRW, diese Fehlentscheidung revidiert und das erwarten wir OMAS GEGEN RECHTS des Kreises Mettmann auch von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
OMAS GEGEN RECHTS Kreis Mettmann

namentlich: Regina Schweder | Christa Leininger | Vera Bleichert-Kutzer | Beate Sarrazin | Margret Hockenholz | Dorit Meier | Christina Greven-Bierkämper | Ulrich Heine | Fred Sackel | Ulla Schnurpfeil | Sibylle Boeck | Gisela Reuschenberg | Heike Linnert | Ulla Werner | Regina Hunke | Claudia Walther | Ingeborg Glauer

1 Kommentar

  1. Liebe Omas und Opas, im Kreis Mettmann und bundesweit, ihr seid großartig! Lasst nicht nach darin, Gefahren und Gefährder für unsere Demokratie aufzuzeigen- und zwar nicht nur im eigenen Stübchen, sondern draußen, bunt, laut und gewaltfrei. Das Stadtbild ist mit Menschen wie euch einfach wunderschön! Danke, danke, danke auch für die Aktion zum unsäglichen 3. Bürgermeister in Velbert.

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