Offener Brief an Rat und Verwaltung zur Neugestaltung Parkplatz Bismarckstraße

Symbolbild Leserbriefe - Foto: Bruno (Germany) / Pixabay

Leserbrief | In einem offenen Brief, den Hans-Ulrich Zastrau uns als Leserbrief sandte, macht er Rat und Verwaltung alternative Vorschläge zur Neugestaltung des Parkplatzes an der Bismarckstraße.

Hinweis: Die geäußerte Meinung in Leserbriefen gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Anonyme Zuschriften, oder Zuschriften mit diskriminierenden Inhalten werden nicht berücksichtigt. Wir behalten uns vor längere Leserbriefe sinngemäß zu kürzen.

In Kürze soll der Parkplatz Bismarckstraße wiederhergestellt werden – nach welcher Variante ist umstritten. Ich stelle hier eine weitere Variante vor, die ich bereits im Juli 2016, also vor 5,5 Jahren mit der Verwaltung erörtern konnte. Die Unterlagen müssten dort noch vorhanden sein. Das Wichtigste ist, dass dieser Platz viel mehr sein muss als lediglich ein Parkplatz.

Er muss Knotenpunkt der Hauptgrünzüge Alt-Erkraths werden (Kurpark, Bavierpark, Düsselweg und Freiheitstraße) und dabei die Sichtachse in die Freiheitstraße – eine der schönsten Alleen Erkraths – aufnehmen; diese Idee war auch Grundlage des Plans der Stadt Erkrath von 2009, aber der ist in der verkehrlichen Funktionserfüllung mangelhaft.

Mein Plan greift die Sichtachse als einen starken Bestandteil der Grünzüge auf mit einer ausschließlich grün gestalteten Fläche rechts und links dieses Weges; in der Mitte liegt ein Aufenthaltsbereich mit einer bunten Blumeninsel.

Der KFZ-Verkehr beschränkt sich auf eine private Zufahrt zum Kanzleihaus „Alte Post“ und zur neuen Tiefgarage. An dieser Zufahrt liegen einseitig 14 öffentliche Parkplätze, also 5 weniger als in der Variante I der Verwaltung. Für den Fall, dass dies ein K.- O.- Kriterium sein sollte, weise ich darauf hin, dass dieses Defizit durch einen Umbau des Parkplatzes an der Gertrud-Küpper-Straße ausgeglichen werden kann.

Die Konfliktpunkte von Auto-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr sind in keiner anderen Variante so gering wie in dieser. Und es gibt für alle eine klare Orientierung. Die Mieter des neuen Wohngebäudes schauen auf eine Grünfläche und nicht auf einen Parkplatz.

Neben der für Alt-Erkrath vorteilhaften Verbindung der Grünzüge hat dieser Plan auch den Vorteil der großzügigen Flächenentsiegelung und Neuanpflanzug von Bäumen, Sträuchern und bienenfreundlichen Pflanzen.

Erkrath, den 20.12.2021

Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Zastrau

Visualisierung des Vorschlags von Hans-Ulrich Zastrau

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