
Das Institut für Gesundheitsförderung bietet im neuen Programm wieder ein vielfältiges Angebot für die körperliche und seelische Fitness. Was ausgleichend bei sitzender Tätigkeit wirkt, weiß IfG-Leiterin Johanna Klugstedt.
Jeder Mensch sollte sich täglich dehnen. Dehnen wirkt sich vielfach positiv auf unseren Körper aus. „Jegliches Dehnen fördert die Durchblutung aller Muskeln und lindert oder verhindert so Steifheit, die uns insbesondere morgens nach dem Liegen befällt!“, so Johanna Klugstedt, Institutsleitung.
Hintergrund: Laut der aktuellen Studie Gesundheit in Deutschland (GEDA 2019/2020-EHIS) des Robert Kochs Institut sitzen 18-64-jährige Frauen und Männer deutlich häufiger mindestens acht Stunden am Tag als Ältere.
Der Anteil der Personen, die mindestens vier Stunden am Tag sitzen und keine körperliche Aktivität in ihrer Freizeit ausüben beträgt bei Frauen 22,6% und bei Männern 24,3 %. Die Untersuchungen zu den negativen Gesundheitsfolgen des Sitzens sind ein relativ neuer Forschungsbereich. Dennoch zeigt sich bereits deutlich, dass langanhaltende Sitzzeiten mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Gebrechlichkeit und körperliche Einschränkungen sowie Depression einhergehen.
Etwa ein Fünftel der Erwachsenen erreicht hohe Sitzzeiten, die wenn von acht Stunden Schlaf ausgegangen wird, mindestens die Hälfte der Wachzeit einnahmen. Knapp 27 % der Altersgruppe der 30-44 jährigen sitzen mindestens acht Stunden am Tag. Nach aktueller Studienlage müsste diese Gruppe mindestens 60 Minuten pro Tag moderat bis anstrengende körperliche Aktivität aufweisen um negative Gesundheitseffekte aufgrund des Sitzens abzuwenden.
Aktuelle Daten zeigen jedoch, dass die moderate bis anstrengende körperliche Aktivität in der erwachsenen Bevölkerung mehrheitlich noch nicht mal den mindestens empfohlenen 150 Minute pro Woche entspricht. Aus den genannten Fakten wird einmal mehr deutlich wie notwendig präventive Maßnahmen zur Reduktion des Sitzzeiten bzw. Bewegungsangebote zur Kompensation sind. Das Therapiezentrum (TZM) und das Institut für Gesundheitsförderung (IfG) im ev. Krankenhaus sind in Mettmann ein adäquater Anbieter.
Insbesondere bei Menschen, die viel sitzen (durchschnittlich sitzt ein Mensch bis zu acht Stunden pro Tag) verkürzen sich die Muskulatur rund um das Becken, die Hüfte und den Rumpf. Das Dehnen bietet auch eine hervorragende Möglichkeit, um zu entspannen und vom stressigen Alltag Abstand zu nehmen. Gelenkschonende und abwechslungsreiche Übungen zeigt im neuen Frühaufsteher Kurs Kursleiterin Sabine Brock ab Mittwoch 2. August von 7:15 – 8:15 Uhr. Frau Brock ist Körpertherapeutin nach Koji Matsunaga, eine Art Körpertherapie basierend u.a. auf Schwingung hat und hat Fachkenntnisse in Meridian Dehnübungen u.v.m.
Das komplette Programm finden Interessierte hier.
Anmeldung www.ifg-me.de und telefonisch 02104/ 773 331. Das neue Kursprogramm kann abgeholt werden im Gesundheitsladen an der Gartenstraße sowie an der Rezeption des Krankenhauses.

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