Neubau des GymNeander für Energieeffizienz ausgezeichnet

Stadt Erkrath

Bürgermeister Christoph Schultz (h. l.) gratuliert dem städtischen Planungsteam Barbara Nowakowski (1. v. l.), Silvia Nickisch, (2. v. l.) Anne Lucania (1. v. r.) und Sven Hinz (h. r.) des Fachbereichs Immobilienmanagement · Neubau zur Auszeichnung ihres Projektes Gymnasium am Neandertal. Foto: © Stadt Erkrath

Wirtschaftsministerium NRW würdigt Energieeffiziente Nichtwohngebäude

Der geplante Neubau des Schulgebäudes des Gymnasiums am Neandertal in Alt-Erkrath wurde vom Förderprojekt „Energieeffiziente Nichtwohngebäude in NRW” des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und der NRW.Energy4Climate GmbH für herausragende Energieeffizienz ausgezeichnet. Anlässlich der Übergabe der Auszeichnungstafel gratulierte Bürgermeister Christoph Schultz dem Team des Fachbereichs Immobilienmanagement · Neubau herzlich zu der Ehrung und dankte ihnen für ihren Beitrag zu einer nachhaltigeren Stadt.

Das Förderprojekt des Landes NRW zeichnet den geplanten Neubau des Gymnasiums nicht nur für die außergewöhnlich hohe Dämmleistung aus, die selbst den Gebäudestandard Effizienzhaus 40 übertrifft, sondern lobt auch besonders die klimaschonende Holzhybridbauweise sowie die wegweisende Haustechnik des Gebäudes. Künftig sorgt in der Schule eine CO₂-gesteuerte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für optimale Luftqualität. Sogenannte Geothermie-Wärmepumpen ermöglichen das ganze Jahr über bestmögliche Heiz- und Kühlleistung. Diese Anlagen nutzen während der kalten Jahreszeit anteilig die unterirdisch gespeicherte Erdwärme, um Klassenzimmer und Gemeinschaftsbereiche zu heizen. Im Sommer sorgen sie für kühle Temperaturen, indem den Räumen Wärme entzogen und über den Boden abgeleitet wird.

Erkrath-Nord nutzt moderne Technik und ökologische Materialien

Strom für die Haustechnik des Gymnasiums wird dabei direkt auf dem Schuldach erzeugt. Eine 100 kW Photovoltaikanlage liefert nicht nur Energie für die Wärmepumpen, sondern betreibt auch anteilig die elektrischen Durchlauferhitzer, die LED-Beleuchtung sowie alle weiteren Verbraucher des Gebäudes. Projektleiterin Barbara Nowakowski des Fachbereichs Immobilienmanagement · Neubau der Stadt Erkrath betont: “Der Neubau des Gymnasiums am Neandertal ist ein Musterbeispiel für die gelungene Integration moderner und nachhaltiger Technologien in öffentliche Bauvorhaben. Damit leistet Erkrath nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, wir sorgen auch für einen maximal ressourceneffizienten Betrieb der Schule.”

Auch Bürgermeister Christoph Schultz würdigt die Arbeit und Innovationskraft, die in die Planung des Gebäudes investiert wurden: “Diese Auszeichnung ist eine großartige Wertschätzung unseres Einsatzes für größtmögliche Nachhaltigkeit und Klimaneutralität in Erkrath. Der Neubau leistet einen Beitrag dazu, dass wir nicht nur unserer Verantwortung für kommende Generationen gerecht werden, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes leisten.” Die Emissionen der Wärme- und Kältebereitstellung sowie der Beleuchtung des Schulgebäudes liegen im Jahr bei 4,1 Kilogramm Kohlenstoffdioxid pro Quadratmeter – damit betragen sie weniger als die Hälfte des aktuellen Referenzwertes von 9,4 CO₂e/m²a der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.

Weitere Informationen zum Neubauprojekt

Weitere Informationen zum aktuellen Projektstand sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Interessierte auf der städtischen Homepage unter www.erkrath.de/neubauten-schulen.

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