
Ganze 105 Jahre alt ist der Verein, dem wir größtenteils die heutige Schönheit des Neandertals zu verdanken haben und die Schönheit des Tals macht der Verein Besuchern immer wieder mit Wanderungen und Veranstaltungen zugänglich.
Wussten Sie, liebe Leser, dass es der Naturschutzverein Neandertal war, der sich in seiner Gründungszeit dafür einsetzte den wunderschönen Wald im Neandertal zu erhalten? Oder wussten Sie, dass der gleiche Verein Jahre später das Eiszeitliche Wildgehege und das erste Neanderthal Museum gründete? Das Eiszeitliche Wildgehege wurde vom Naturschutzverein Neandertal 1935 gegründet. Ziel war es Tiere wieder anzusiedeln, die schon zu Zeiten der Neandertaler hier lebten. Mit Rückzüchtungen von Auerochsen, Tarpanen und Wisenten gelang dies schließlich. Bis 1968 wurde das Wildgehege vom Verein betrieben, danach übernahm der Kreis Mettmann den Betrieb, während die Tiere weiterhin im Besitz des Vereins sind, dessen Mitglieder den Kreis Mettmann auch beim Betrieb des Wildgeheges unterstützen. Sie sind auch engagiert bei Pflegemaßnahmen im Neandertal. Dazu gehören Flößgräben, Naturflächen und kulturhistorische Orte.
Auch die Eröffnung des ersten Neanderthal Museums in der heutigen Steinzeitwerkstatt erfolgte 1938 durch den Naturschutzverein Neandertal. Heute ist die Stiftung Neanderthal Museum Träger des Museums, dass längst eine viel umfangreichere Ausstellung bietet. Der gemeinnützige Naturschutzverein Neandertal konzentriert sich heute darauf Vorträge und Führungen zum Thema Neandertal, Natur, Wildgehege, Kultur und Geschichte es Tals anzubieten. Auch im zweiten Halbjahr 2025 steht noch so einiges im Jahresprogramm.

August: Am 17. August (14.30 bis 16.30 Uhr) geht es mit Kräuterpädagogin Michélle Busch (Wildkräuterfunken) auf eine Wildkräuter-Wanderung im Neandertal | Tarpanstall. Beim Museumsfest am 23. und 24. August (Sa. 14 bis 18 Uhr, So. 10 bis 18 Uhr) bietet der Verein wieder Führungen durchs Eiszeitliche Wildgehege.

Wiggler / Pixabay
September: Am 6. September (15 bis 17 Uhr) wird es märchenhaft. Geschichtenerzähler Ivo Hewing (VEE e.V.) nimmt die Teilnehmer mit auf eine Naturmärchenwanderung durchs Neandertal | Tarpanstall. Am 20. September (11 bis 14 Uhr) wird dann am Alten Wisentstall das Wildgehegefest gefeiert. Farina Graßmann (Naturfotografin & Autorin) hält dann am 29. September (19 Uhr) im Neandertal No. 1 einen Vortrag mit dem gleichnamigen Titel ihres Buchs „True Crime in Nature“.

Oktober: Weiter geht es am 3. Oktober (14.30 bis 17 Uhr) mit der Tierspuren-Wanderung für Familien mit der Wildnispädagogin Mel Hagen (Moos & Meise) | Tarpanstall. Am 19. Oktober (11 bis 13 Uhr) begeben sich die Teilnehmer mit Naturführer Andreas Engelen (Diplom Biologe, Biologische Station Haus Bürgel) bei einer Naturwanderung auf die Spuren Faszinierender Flechten | Tarpanstall.

November: Wer die Naturmärchenwanderung im September versäumt hat, hat am 1. November (15 bis 17 Uhr) noch einmal die Gelegenheit mit Geschichtenerzähler Ivo Hewing (VEE e.V.) durchs Neandertal zu wandern | Tarpanstall. Am 8. November (11 bis 13 Uhr) gibt es dann mit Hegemeisterin Hanna Walter eine Wanderung durchs Eiszeitliche Wildgehege im Neandertal | Tarpanstall.

Dezember: Zum Jahresabschluss führt Till Knechtges (Naturschutzverein Neandertal) am 13. Dezember (10 bis 13 Uhr) auf einen „Deep Time Walk“ im Neandertal | Steinzeitwerkstatt / Eingang Eiszeitliches Wildgehege.
Alle buchbaren Veranstaltungen des Naturschutzvereins Neandertal finden sich auf: rausgegangen.de. Die Veranstaltungen sind für Kinder ab 8 Jahren geeignet. Für die Wanderungen wird festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung empfohlen. Mitglieder des Naturschutzvereins Neandertal erhalten 50 Prozent Rabatt auf alle Veranstaltungen.

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