
„Ma rin zu kieke“ gibt es viele Gelegenheiten. Gerade starte die 12. Ausstellung im Kiek ma rin. „Und bereits die sechste in diesem Jahr“, betonte Lothar Kniep während der Vernissage am vergangenen Samstag.
Über 75 Gastkünstlerinnen und Gastkünstler gehören inzwischen zum Netzwerk der Art Group Erkrath und haben in der Bahnstraße mit ausgestellt. „Sie kommen von Nah und Fern und stammen aus unterschiedlichen künstlerischen Richtungen“, berichtet Lothar Kniep. Neun von ihnen seien auch dieses Mal mit dabei. Sie kommen aus Solingen, Hamburg, Erkelenz, Mettmann, Düsseldorf und Erkrath und bringen frische Impulse mit, erfahren die Besucher. Die Künstler der Art Group haben über 300 neue Exponate in die Ausstellung eingebracht.
240 Besucher zählte die Vernissage am Samstag. „Und bald dürfen wir uns auf den 10.000sten Besucher freuen“, fasste Kniep die Besucherzahlen seit Eröffnung der Galerie Kiek ma rin zusammen. An diesem Tag werde es „tierisch“, denn in der Ausstellung begegnen den Besuchern Enten, Nashörner, Katzen, Vögel und mehr. Mal realistisch, mal fantasievoll, mal humorvoll und mal poetisch interpretiert. Die machten einen Teil der Ausstellung aus. Eine Neuauflage der Taschen-Unikate zugunsten der Galerie gab es auch. „Malerei, Bildhauerei, Literatur, Architektur, Theater, Film und Musik hatten wir schon, aber noch nie solch eine Aktion, wie heute Abend …“, kündigte Lothar Kniep dann Norbert Koch mit Ukulele und einen Teil seiner Gruppe an. Ukulele spielen macht gute Laune, auch in der Galerie Kiek ma rin.
Als Gastkünstler sind dieses Mal Franziska Schwabe, Angelika Lorenz, Horst Stockdreher (Hamburg), Ingeborg Saes (Solingen), Ekaterina Tarasova, Kalla (Karlheinz) Brunen, Gabi Schneider, Ute Ackermann und Gosia Heimoski mit dabei. Auf letztere und Ihre ausgestellten Werke haben wir einen Extrablick geworfen.



Gosia hat Architektur an der Technischen Akademie in Danzig studiert, hat aber anschließend ihren ganz persönlichen künstlerischen Ausdruck in der freien Form gefunden. Sie arbeitet mit Keramik, Treibholz, Schlacke, verrostetem Metall und Pappmaché und schafft aus diesen ungewöhnlichen Materialien einzigartige Kompositionen, die durch Blattgold noch dezent veredelt werden. Filigran und lebensecht fängt sie mit ihren Figuren Emotionen und den Moment der Bewegung oder des Verharrens ein.
Weitere Impressionen der Ausstellung









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