
Michael Reichelt hat uns folgenden Leserbrief zur Fahrradstraße Millrather Weg geschickt.
Hinweis: Die geäußerte Meinung in Leserbriefen gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Anonyme Zuschriften, oder Zuschriften mit diskriminierenden Inhalten werden nicht berücksichtigt. Wir behalten uns vor längere Leserbriefe sinngemäß zu kürzen.
Verfolgt man die mediale Berichterstattung über die Fahrradstraße Millrather-Weg in den letzten Wochen muss der Eindruck entstehen, es gäbe nur Befürworter und keine Gegner der Fahrradstraße. Das ist mitnichten der Fall. Offenbar haben die Medien kein Interesse an einer ausgewogenen Berichterstattung.
Zufall oder Kalkül? In jedem Fall kein Indiz für einen Qualitätsjournalismus.
Zu den Fakten:
- Der Millrather Weg war und ist eine Anliegerstraße ohne Durchgangs- und Schwerlastverkehr.
- Die Eltern bringen ihre Kinder mit den PKW`s zur KITA und Grundschule.
- Eine signifikante Steigerung der Nutzung durch Fahrradfahrer hat es nicht gegeben.
- Die Fahrradstraße mündet an beiden Enden nach rund 400m in Durchgangsstraßen.
- Sie ist nicht eingebettet in ein Gesamtkonzept, sondern wurde willkürlich in ein Wohngebiet implementiert.
- Die Maßnahme verschlingt jetzt und zukünftig Steuermittel in einem nennenswerten Umfang, die nicht da sind. Bereits jetzt ist absehbar, dass im kommenden Jahr eine sechsstellige Summe aus Steuermitteln für den Unterhalt und Betrieb benötigt wird.
In der letzen Woche hatte der Rat den Hebesatz für die Grundsteuer B von 805% auf 980% erhöht und auch die Gewerbesteuer signifikant angehoben.
Offenbar haben die Politker und Lobbyisten noch nicht verstanden, dass die “Zwangsbeglückung” von Bürgern aus Steuermitteln der Vergangenheit angehört.
Mit weihnachtlichen Grüßen
Michael Reichelt

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