
Auch in diesem Jahr haben sie die OMAS GEGEN RECHTS wieder im Neandertal, gegenüber des Museums versammelt, um darauf hinzuweisen, dass immer noch Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrinken.
„Seit 2019 ist es uns OMAS GEGEN RECHTS ein großes Bedürfnis auf die Missstände im Mittelmeer hinzuweisen und aufzuklären“, sagt uns Heike Linnert. Jedes Jahr, so erklärt sie, würden immer noch hunderte Menschen auf dieser tödlichsten Fluchtroute ihr Leben lassen. Es sei deshalb umso wichtiger hinzusehen und aktiv zu werden gegen das Ertrinken lassen, gegen die zunehmende Abschottung Europas und gegen den erstarkenden Rechtsextremismus. „Und natürlich aktiv werden für mehr Menschlichkeit“, ergänzt sie.


Linnert | Foto: privat
Elf OMAS (und auch OPAS) hatten sich deshalb am Sonntag gegenüber des Neanderthal Museums eingefunden. „NeandertalerInnen haben Leben geretten und geheilt“, war in diesem Jahr eine Botschaft. Das hätten Knochenfunde gezeigt, die verheilte Stellen aufwiesen, die offensichtlich eine Behandlung erfahren hatten.
Der Zuspruch der Menschen zur Aktion sie groß gewesen. „Wir haben gefaltete Bötchen an Kinder verschenkt und sind mit ihnen oder auch ihren Eltern und Großeltern ins Gespräch gekommen“, erzählt Heike Linnert. Viele hätten sich für die Aktion bei den OMAS und OPAS bedankt. Die häufigste Geste sei der Daumen nach oben gewesen. „Viele bedankten sich für unsere Aktion, Daumen hoch war die häufigste Geste, der wir begegneten“, so Heike Linnert. „Das bestärkt uns in unserem Engagenmen für Demokratie, Menschenrechte und Toleranz.“

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