Klares Wetter für kleine Könige

Sternsinger brachten den Segen zu Verwaltung, Feuerwehr und Stadtwerken. Foto: Ria Garcia

Pünktlich zum 6. Januar machten Regen und Sturm eine Pause für die Sternsinger, die den Segen zu Verwaltung, Feuerwehr und Stadtwerken brachten.

Von Haus zu Haus zu gehen erlaubte die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr nicht, aber die Sternsinger hatten sich etwas einfallen lassen. Wer auf den Segen für sein Heim nicht verzichten wollte, konnte sich diesen zwischen 12 und 17 Uhr am Haus der Kirchen und vor den Kirchen St. Franziskus und Heilig Geist abholen. Vorher ging es aber traditionell, wie in jedem Jahr, zur Verwaltung und zur Feuerwehr. Die Tradition hatte die stellvertretende Bürgermeisterin Regina Wedding vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Dezernent Fabian Schmidt fand lobende Worte für die Sternsinger und für ihren Einsatz gab es zum Dank von der Stadt – überreicht vom stellvertretenden Bürgermeister Marc Göckeritz – kleine Präsente und faire Schokolade und natürlich eine Spende für die diesjährige Sammlung. „Das diesjährige Motto lautet gesund werden – gesund bleiben„, erklärte Gemeindereferentin Heidi Bauer. Die gesammelten Spenden würden in diesem Jahr zu 50 Prozent an das Motto, hier mit Schwerpunkt Afrika, und zu 50 Prozent dem Gemeindeprojekt, der Armenschule in Lima, gehen, führte sie aus.

Nachdem Verwaltung und Feuerwehr die Segenswünsche erhalten hatten, teilten sich die Sternsinger auf. Während einige sich auf den Weg zu den Stadtwerken machten, besuchten andere die Kitas Heilig Geist, Roncalli und Trills. Gregor Jeken, Geschäftsführer der Stadtwerke Erkrath, freute sich die Sternsinger auch in diesem Jahr zu begrüßen. Gern erzählt er, dass er einst selbst Sternsinger war. „Wir haben dann immer aufgesagt: Den armen Kindern im fremden Land, wird Eure Hilfe bekannt. Und dann haben wir kräftig mit der Spendendose geklappert“, erinnerte er sich zurück. Damit es ‚in der Dose auch klappert‘ hatte er neben Geldscheinen auch einige Münzen bereit, die er in die Spendendose steckte. Nach den Segenswünschen bedankte sich auch Gregor Jeken mit kleinen Überraschungen bei den Sternsingern.

Ab 12 Uhr warteten die Sternsinger dann an den Kirchen Heilig Geist, St. Franziskus und am Haus der Kirchen am Hochdahler Markt auf Gemeindemitglieder, die sich den Segen für ihr Heim abholen wollten. Ein kleines Video der Sternsinger gibt es auf der Homepage der katholischen Kirchengemeinde Hochdahl.

Der Herr segne diesen Ort,
den ihr eure Heimat nennt
und schenke euch den Frieden,
der vom Gott der Liebe kommt.

Er schenke euch sein gutes Wort,
das heilen kann und trösten will,
damit die Not nicht übermäßig Macht gewinnt.

Er zeige euch den Stern der Zuversicht
in jeder dunklen Nacht,
vor allem den von Bethlehem,
damit ihr wisst,
wohin es geht,
und dass die Zukunft ihm gehört.

Das wünschen euch der Caspar
und der Melchior
und auch der Dritte, Balthasar –
sie waren heute für euch da.

Segensgruß der Sternsinger

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