Großer Erfolg für die Kampfkunstschule Yen

Kampfkunstschule Yen

Foto: Kampfkunstschule Yen

15 Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft in Meckenheim

Mit Leidenschaft, Disziplin und beeindruckender Technik überzeugte die Kampfkunstschule Yen aus Erkrath bei der Deutschen Meisterschaft (IDM). Das Turnier diente zugleich als zweites Qualifikationsereignis für die anstehende Weltmeisterschaft in Luxemburg. Unter mehr als 120 Sportschulen und über 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnte sich das Team aus Erkrath eindrucksvoll behaupten.

Das Team KKS Yen reiste mit 7 Formenläufern und 9 Kämpfern an – in den Disziplinen Wushu, Kung Fu, Waffenformen, Grappling, MMA und K1. Wochenlanges Zusatztraining, intensive Technikübungen und mentales Coaching durch Meister Emre Nuhogullarindan – Inhaber und National Coach der WFMC Germany, unterstützt von den engagierten von hochrangingen Schülern, die als Coaches das Team unterstützten wie Abdel Laareij, Alex Wolin, Christina Kijach, Hicham Omairat, Maximilian Wolin und Paul Scheibe – hatten sich am Ende bezahlt gemacht.

Formenläufer mit Präzision und Ausdruckskraft

Den Anfang machte der jüngste Teilnehmer, Jan Balion (8 Jahre), der nach anfänglichem Lampenfieber mit seiner sauberen Wushu-Form und einem spektakulären Rückwärtssalto das Publikum begeisterte. Die Jury belohnte seine Leistung mit der Goldmedaille – ein riesiger Erfolg für den Nachwuchsathleten.

Valerie Pakosch (12–14 Jahre), das einzige Mädchen im Team an diesem Tag, zeigte im Kung Fu außergewöhnliche Stärke, Disziplin und technische Präzision. Mit tiefen Ständen und kraftvollen Bewegungen überzeugte sie auf ganzer Linie und holte sich verdient die Goldmedaille.

In der Altersklasse 15–17 Jahre sorgten gleich mehrere Athleten für Jubel:
Phillip Weidemann gewann zwei Goldmedaillen – im Wushu und in der Xiang-Speerform. Seine kraftvolle, kontrollierte Ausführung beeindruckte sowohl Jury als auch Zuschauer.

Dominik Zahn präsentierte in der Disziplin Nan Dao (Südchinesische Säbelform) eine präzise, dynamische Performance mit blitzschnellen Bewegungen und wurde ebenfalls mit Gold ausgezeichnet. Im Finale traf er sogar auf seinen Teamkollegen Ahmed Kus, der mit seiner traditionellen Shaolin Tong Bei Quan-Form erneut überzeugen konnte. Ahmed hatte bereits das erste Qualifikationsturnier im Februar gewonnen – und verteidigte nun erfolgreich seinen Titel als Deutscher Meister.

Auch Mykita und Artjom zeigten beeindruckende Leistungen:
Mykita sicherte sich im Kung Fu den 3. Platz mit einer technisch sauberen und kraftvollen Kür. Artjom erreichte im Wushu ebenfalls den 3. Platz, nachdem er seine Form präzise und mit großem Ausdruck präsentierte.

Kämpfer mit Herz, Technik und Durchhaltevermögen

Bei den Kämpfern machte Elias Lokonoval den Anfang im Grappling (12–14 Jahre) und überzeugte mit Ruhe, Kontrolle und exzellenter Technik. Mit überlegten Würge- und Hebelgriffen zwang er alle seiner 5 Gegner zur Aufgabe und gewann souverän die Goldmedaille.

Im K1-Bereich zeigten Amin, Fillip, Yassia und Fabian starke Leistungen. Alle vier lieferten intensive Kämpfe, bewiesen taktisches Verständnis, Disziplin und Kampfgeist. Besonders hervorzuheben: Amin und Fabian, die sich in ihrer Kategorie durch mehrere Runden kämpften und Bronze holten. Auch Fillip und Yassia sicherten sich durch ihr Engagement wertvolle Punkte und Erfahrung für das nationale Ranking.

Viktor Zolotnik (K1, 15–17 Jahre, bis 60 kg) zeigte starke technische Überlegenheit, musste sich jedoch nach intensiven Runden aufgrund nachlassender Kondition geschlagen geben. Seine Leistung reichte dennoch für einen respektablen Platz und wichtige Erfahrung auf nationalem Niveau.

Gian Maiello, der beim ersten Qualifikationsturnier im K1 bereits Bronze gewonnen hatte, trat diesmal im MMA an. Dort lieferte er einen packenden Kampf gegen einen erfahrenen Gegner. Nach einer spannenden ersten Runde, in der beide Athleten gleichauf lagen, wurde Gian in der zweiten Runde durch eine Hebeltechnik gestoppt. Er zeigte große Willenskraft und erkämpfte sich erneut den 3. Platz (Bronze) – ein starkes Ergebnis in einer äußerst anspruchsvollen Disziplin.

Usman Vokhidodov, der erst seit rund einem Jahr trainiert, überraschte alle: In seinem allerersten Turnier kämpfte er sich bis ins Finale vor – und das gegen den amtierenden Weltmeister. Ohne Pause, mit Mut und Ausdauer, bot Usman einen beeindruckend spannenden Kampf, dominierte zeitweise das Geschehen und begeisterte die ganze Halle. Am Ende gewann er die Silbermedaille – ein herausragender Erfolg für einen Neuling.

Gesamtergebnis und Ausblick

Insgesamt erreichte das Team der Kampfkunstschule Yen:
7 Goldmedaillen
2 Silbermedaillen
6 Bronzemedaillen

Damit belegte die Schule in der Gesamtwertung den 6. Platz von 121 teilnehmenden Schulen – ein außergewöhnliches Ergebnis, das zeigt, wie viel Engagement, Leidenschaft und Zusammenhalt in diesem Team steckt.

Alle Sportlerinnen und Sportler, die sich unter den besten drei platzierten, haben sich für die Europameisterschaft am 22. November qualifiziert und werden dort Deutschland vertreten und die Weltmeisterschaft in Louxenbourg ist somit nicht mehr weit entfernt.

„Unsere Schüler haben bewiesen, dass Kampfkunst weit mehr ist als Sport – sie formt Charakter, Selbstvertrauen und Willensstärke“, sagt Meister Emre Nuhogullarindan, Inhaber der Kampfkunstschule Yen und National Coach der WFMC Germany.

Die Kampfkunstschule Yen (Willbeckerstraße 87–89, 40699 Erkrath) lädt Interessierte herzlich ein, selbst Teil dieses außergewöhnlichen Teams zu werden – ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. Hier steht nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern die Entwicklung von Körper, Geist und Charakter.

Kostenloses Probetraining jederzeit möglich | Kontakt: 0177 36 00 489 | www.kks-yen.de

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