Frühlingserwachen im Neandertal

von Ria Garcia

Bernd Scholl. Foto: Timo Kremerius

Bernd Scholl und Klaus M. Weber schafften in der Höhle des Neandertal No.1 einmal mehr ein magisches Gesamtkunstwerk aus Klang und Bild.

Fast zweieinhalb Jahre hatten die Fans von Bernd Scholl auf ein weiteres Konzert im Neandertal No.1 warten müssen. Am vergangenen Sonntag war es dann soweit. Aufgrund der begrenzten Kapazität in der unvergleichbaren Kulisse der Natursteinhöhle gab es gleich zwei Benefizkonzerte hintereinander. Unter dem Motto „Live in the cave – The call of Spring“ präsentierte Bernd Scholl ein Programm, das unter die Haut ging. Bernd Scholl verzeichnet mittlerweile auch internationale Erfolge. Seine sphärischen Klänge sorgen unter anderem auch in den Lounges der Lufthansa für Entspannung. In der Höhle des Neandertal No.1 verzauberte er mit seiner Musik zusammen mit den faszinierenden Naturaufnahmen von Klaus M. Weber die Besucher. Die beiden verbindet eine jahrelange Freundschaft und Partnerschaft, in der die Bilder des Solinger Weltenbummlers mit der Musik von Scholl eine perfekte Symbiose bilden.

„Unser besonderer Dank gilt den neuen Pächtern des Neandertal No. 1. Annemarie Costa und Sascha Wittenhaus bewiesen sofort, dass sie nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch das soziale Herz ihrer Vorgängerin Caterina Klusemann übernommen haben. Ohne Zögern führten sie die Tradition fort und stellten die Höhle für den guten Zweck zur Verfügung“, freute sich der Vorsitzende des Fördervereins MS-Treff Erkrath, Timo Kremerius. Auch kulinarisch hätte das Team des Neandertal No.1 keine Wünsche offen gelassen. Neben den bereits berühmten Torten des Hauses hätten sie in der Pause mit überaus leckeren warmen Kleinigkeiten und regionalen Köstlichkeiten für die Gäste gesorgt.

Bernd Scholl, der für die Benefizkonzerte aus Flörsheim anreist, trat nach sechs Stunden Spielzeit am späten Abend die Heimreise an. Die Resonanz auf die beiden Konzerte war überwältigend. Gemeinsam mit dem Förderverein MS-Treff hat man bereits darüber nachgedacht, die Konzerte zeitlich etwas vorzuziehen, damit Bernd Scholl auch im kommenden Jahr wieder anreisen kann. „Ein Sonntag, der bewies: In der Kombination aus erstklassiger Musik, traumhaften Bildern und echter Gastfreundschaft entsteht eine Kraft, die Menschen verbindet und Mut macht“, so Timo Kremerius.

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