Erster Ladies Markt ein voller Erfolg

Vera Slangen (Initiatorin der Ladies Märkte) und Marion Obertreis sind, wie alle anderen Aussteller auch, sehr zufrieden mit dem ersten Ladies Markt nach Corona. Foto: Lutz Wulfestieg

Es war der erste Ladies Markt im Lokschuppen seit Beginn der Pandemie. Bis 13.30 Uhr zählte man schon rund 300 Besucherinnen.

Die weiblichen Fans des Ladies Markt hatten offensichtlich fieberhaft auf diesen Tag gewartet. Mit dem passenden Hygienekonzept und einer 2G-Einlassregelung hatten sich Initiatorin Vera Slangen und ihre Mitstreiter nun wieder ‚getraut‘. Den ersten Ladies Markt hatte Vera Slangen bereits 2010 mit dem Eisenbahn- und Heimatverein Erkrath-Hochdahl ins Leben gerufen. Der kam so gut an, dass der Ladies Markt zweimal im Jahr zu einem festen Termin im Lokschuppen geworden ist. Nur Corona sorgte zwischenzeitlich für eine Zwangspause. Der Erfolg des Ladies Markt hat ein einfaches Rezept, verriet Vera Slangen: „Ich lege Wert auf eine gute Warenpräsentation und hochwertige Kleidung. Hier geht kein Ramsch über den Tisch.“

Viele Ausstellerinnen sind schon einige Jahre dabei. „Wir sind inzwischen wie eine große Familie“, verrät Slangen. Zur ‚Familie‘ gehört auch Marion Obertreis, die ihren Stand ganz nah an dem von Vera Slangen hat. Auch sie ist vom ersten Ladies Markt nach der Corona-Pause begeistert. Hinter der Veranstaltung steckte am Sonntag ein ausgeklügeltes Konzept. Statt, wie bisher 25 bis 26 Stände im Lockschuppen zu platzieren, waren es dieses Mal nur 18. „Wir haben vorher einen Plan gemacht und alles ausgemessen“, beschrieb Vera Slangen die Vorbereitungen. Ein- und Ausgang waren getrennt von einander und im Lokschuppen selbst bewegten sich die Besucherinnen gegen den Uhrzeigersinn durch die Stände. Bei der überwiegenden Zahl der Besucherinnen kam das Konzept gut an. „Es gab aber auch einige, die die Einschränkungen so nicht hinnehmen wollten oder eine Besucherin, die nicht hereingelassen werden konnte, weil ihr Impfschutz noch nicht ganz komplett war.“ Das seien aber Ausnahmen gewesen, versicherte Slangen.

Ute Pietzner und Elke Seidel sind seit rund
vier Jahren ein ‚Standteam‘.
Foto: Lutz Wulfestieg

In den letzten Jahren war vor allem Vormittags Hochbetrieb. Das war auch dieses Mal so, aber nach einer Verschnaufpause zur Mittagszeit füllte sich der Lokschuppen auch zum Nachmittag hin wieder. Ute Pietzner und Elke Seidel sind seit drei oder vier Jahren mit einem Stand vertreten. Die beiden Erkratherinnen waren mit der Re-Start des Ladies Markt genauso zufrieden, wie alle Ausstellerinnen, die wir befragt haben. Ute Marx, die seit fünf Jahren mitmacht, erzählte uns, dass sie bereits 50 Prozent ihrer Waren verkauft habe.

Von Esther Jacobis Stand wurden wir angezogen, weil etwas leuchtete. Beim näheren Betrachten erkannten wir eine kleine Leuchtkette, die in einem Koffer präsentierte Schmuckstücke im richtigen Licht erscheinen lies. Die Ausstellerinnen lassen sich schon einiges einfallen, um ihre Waren ansprechend zu dekorieren. Esther Jacobi gefällt die Atmosphäre des Ladies Markt. Hier sei keine ‚Wühlatmosphäre‘ und die Kundinnen würden die angebotenen Waren auch wertschätzen.

Dann treffen wir noch Beatrice Prien. Für sie ist es ‚das erste Mal‘. „Ich habe in der Presse davon gelesen und habe mich ganz spontan angemeldet“, verriet sie uns. Und wie sollte es anders sein: Auch ihr gefällt der Ladies Markt im Lokschuppen sehr gut und es war sicher nicht ihr letztes Mal.

Zum ersten mal dabei: Beatrice Prien
Foto: Lutz Wulfestieg

Natürlich hatte auch das Zugcafé geöffnet. Damit es keine zusätzliche ‚Einlasskontrolle‘ geben musste, gab es bereits beim Betreten des Lokschuppens eine ‚Getränkemarke‘, die im Zugcafé als Beleg für die bereits durchlaufene Einlasskontrolle galt. Als wir um 14.30 Uhr einen Blick auf den Bahnsteig richteten, schien kein Sitzplatz mehr frei. Die Gelgenheit nach dem ‚Shoppen‘ noch Kaffee und Kuchen zu genießen, nahmen offensichtlich die meisten Besucherinnen wahr.

Einen neuen Termin für den Ladies Markt im nächsten Jahr gibt es auch schon: Am 3. April 2022 öffnen sich die Türen des Lokschuppens wieder mit für vieles, ‚was Frau so braucht‘. Und viele nette Gespräche warten natürlich auch wieder auf die Besucherinnen.

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