Ein ‚voller‘ Lichterwald

Der Lichterwald ist längst feste Tradition in der Sandheide. Foto: Lutz Wulfestieg

Endlich meinte es das Wetter einmal richtig gut mit dem Lichterwald, der zwei verregnete Jahre hinter sich hat. Entsprechend groß war in diesem Jahr die Besucherzahl. An vielen Standen war Schlangestehen angesagt.

Schon beim Start auf dem Sandheider Markt bemerkten wir deutlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr. „Wir haben den Pavillon dieses Mal gar nicht aufgebaut. In den letzten Jahren hatten wir Schwierigkeiten ihn nach dem Abbau zu trocknen“, strahlte Peter Urban am Grillstand des Vereins Sandheider Markt4you. Neben Wurst waren Kinderpunsch und Glühwein im Angebot. Schräg gegenüber wurden am Stand der Ev. Kita Sandheide fleißig Buttons gestaltet und vor dem Zuckerwattestand der Ev. Kirchengemeinde bildete sich bereits eine Schlange. Auch das IKZ und der Verein Füreinander beteiligten sich wieder am Lichterwald.

Entlang des Mahnerter Bachs reihten sich Lichter und Stände. Armbänder oder Engel konnten die Kinder bei Globus e.V. basteln. Das Kinderhaus bot Bretzel und Kinderpunsch an und beim SKFM lockte das Glücksrad mit Preisen. Leuchtarmbänder und leuchtende Tattoos hatte die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Erkrath im Angebot. Außerdem waren die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbefragung 2025 ausgestellt. Befragt wurden Schülerinnen und Schüler an Grund- und weiterführenden Schulen. Im nächsten Schritt wird geprüft, was sich von den Wünschen umsetzen lässt.

Die Internationale Frauengruppe sorgte mit verschiedenen Spezialitäten für das leibliche Wohl der Besucher. Fast kein Licht gab es am Stand der Carl-Fuhlrott-Schule, den man allerdings schon von weitem riechen konnte. Grafitti war angesagt und viele Kids warteten schon, dass sie an der Reihe sind. „Wir verwenden natürlich ungefährliche Farben“, erfuhren wir. Welche Kunstwerke sich auch mit wenig Licht zaubern lassen, konnten wir auf dem Rückweg sehen, als die ersten Bilder zum Trocknen aufgereiht waren. Am Stand der GGS Sandheide konnten die Kinder Sterne basteln.

Nicht fehlen durfte natürlich auch der Stand des Integrationsrats, der mit frisch zubereiteten Champignons mit Dip lockte. Geschicklichkeit war indes am Stand der Freiwilligen Feuerwehr des Löschzugs Millrath gefragt. Aus großen Holzklötzen wurden Wackeltürme gebaut. Die größte Leuchtkraft ging aber vom Stand des Nachrichtenclubs aus. Gemeinsam mit der Künstlerin Konstanze Schättel hatten sich Irene und Sonja Maria Thompson wieder etwas besonderes einfallen lassen. Die drei strahlten weit sichtbar in ihren Kostümen ‚Design by Kontanze Schättel‘. Der Stand war dann nicht nur wegen der schönen Selfies, die man mit den Dreien machen konnte, sehr begehrt. Für die Kids gab es ‚funkelnde‘ Diamanten, blinkende Ringe, von denen sie einen mitnehmen durften. Beim TSV ging es in der Dunkelheit dann sportlich leuchtend zu. Hier konnten die Kids ihre Geschicklichkeit mit leuchtenden Hula-Hoops testen.

Kaleidoskop und die unkrainische Community hat sich wieder dem leiblichen Wohl der Besucher gewidmet und bot Gebäck und Herzhaftes vom Grill an. Mit Chor hatten sie auch am Sandheider Markt einen Auftritt. Am Stand von Du-Ich-Wir konnten Kinder Sandbilder auf einem Leuchtkasten malen oder Tannenbäume für Weihnachten basteln. Sterne wurden ein Stückchen weiter des Weges mit Rana im Naturcamp des Naturschutzzentrum Bruchhausen gebastelt. Dort gab es auch heißen Apfelsaft aus heimischen Äpfeln und ein Feuer in der Feuerschale, an dem man sich hätte aufwärmen können, was angesichts der milden Temperaturen allerdings kaum nötig war.

An jedem teilnehmenden Stand befand sich ein leuchtender Buchstabe, der Teil eines Gewinnspiels war, das vom Quartiersmanagement veranstaltet wurde. Die Kinder konnten sich Teilnahmekarten holen, auf denen alle Teilnehmenden in Kreisen abgebildet waren, in die auf der Tour durch den Lichterwald der passende Buchstabe eingetragen werden musste. An der letzten Station (Naturschutzcamp) konnten die Karten abgegeben werden. Mit ein bisschen Glück gab es dann um 19.30 Uhr am Quartiersbüro einen Gewinn.

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