Der letzte Walzer begeisterte

von Gabi Gründker

Foto: Gabi Gründker

Es war die zweite Episode der vom Ivonne Peters Performance Center (IPC) aufgeführten Krimi-Komödie „Wie halten Sie’s mit Mord?“ und auch die begeisterte vergangenens Wochenende wieder das Publikum an drei aufeinanderfolgenden Abenden.

Am vergangenen Wochenende (6. bis 8. Februar 2026) verwandelte sich das Ivonne Peters Performance Center (IPC) in Unterfeldhaus erneut in eine stimmungsvolle Theaterkulisse. Vor ausverkauftem Haus präsentierte das Ensemble die zweite Episode der Krimi-Komödie „Wie halten Sie’s mit Mord?“ mit dem Titel „Der letzte Walzer“.

Nach der ersten Episode „Tod auf’s Stichwort“ entführt das von Lars Lienen geschriebene Stück das Publikum erneut in die wilden 1920er Jahre. Mit viel britischem Charme verbindet die Inszenierung humorvolle Dialoge mit spannungsgeladener Krimi-Atmosphäre. Sieben Laienschauspieler schlüpfen dabei in insgesamt 18 verschiedene Rollen – eine beachtliche Leistung.

Ein Herrenhaus. Ein Ball. Ein Mordkomplott.
Ravenwood Manor öffnet seine Türen für die feine Gesellschaft – ein Abend voller Eleganz, Tanz und… tödlicher Geheimnisse. Denn als Lady Cavendish zufällig ein Gespräch belauscht, ist klar: Der französische Botschafter soll ermordet werden!
Zum Glück sind zwei, die bereits Erfahrung mit mysteriösen Verbrechen haben, ebenfalls anwesend: Fiona O’Sullivan und Inspektor Freddy Cavendish. Während der Walzer erklingt, stürzen sich die beiden in ein Netz aus Täuschung, Spionage und dunklen Machenschaften. Doch die Zeit drängt – gelingt es ihnen, den Mörder zu entlarven, bevor das Verbrechen seinen Lauf nimmt?
Quelle: IPC | Autor des Stücks: Lars Lienen (Alle Rechte liegen beim Autor und dem Nero Theaterverlag.)

Das herausragende Ensemble besteht aus Ivonne Peters, Cornelia Kasper, Alexandra Keitemeier, Sigrid Kenc, Isobel Kersting, Stefanie Mazzucca und Philipp Friedlaender. Mit beeindruckender Spielfreude wechselten die Darsteller in atemberaubendem Tempo zwischen ihren Rollen und Kostümen.

Verantwortlich für die klare Struktur und das hohe Tempo der Inszenierung war die Regieführung von Ivonne Peters und Alexandra Keitemeier. Mit sicherem Gespür für Figurenführung, Timing und Raum inszenierten sie eine Krimi-Komödie, die trotz zahlreicher Rollenwechsel jederzeit übersichtlich blieb und das Publikum mühelos durch die Handlung führte.

Besonders lebendig wurden die Theaterabende durch die Einbindung des Publikums: Immer wieder verlagerten sich Szenen von der Bühne mitten in den Zuschauerraum. So befanden sich die Gäste buchstäblich im Zentrum des Geschehens.

Die Begeisterung im Publikum war entsprechend groß: „Unglaublich, wie schnell und gekonnt die Darsteller in ihre verschiedenen Rollen wechseln! Die Zeit ist nur so verflogen. Was für ein schöner, kurzweiliger Theaterabend!“ Mit Witz, Tempo und sichtbarer Leidenschaft bewies das Ensemble an drei Abenden eindrucksvoll, dass Laientheater auf hohem Niveau beste Unterhaltung bieten kann.

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