Der jüdische Friedhof als Zeuge von Geschichte und Kultur

von Ria Garcia

Foto: Elke Nußbaum

Hilden | In Kooperation mit der VHS Hilden-Haan lädt die Evangelische Kirchengemeinde Hilden am 11. März 2026 um 18 Uhr zu einen Vortag mit Elke Nußbaum ein.

Die Ankündigung des Evangelischen Bildungswerks Hilden auf eeb-hilden.de beschreibt das Thema wie folgt:

Begrabe dein eigenes Leben // in anderer Herzen hinein,
so wirst du, ob auch ein Toter // ein ewig Lebender sein.
(Grabstein von Louise Salinger auf dem Friedhof in Berlin-Weißensee)

Nach jüdischem Verständnis ist der Friedhof ein „Haus des Lebens“, der auf Ewigkeit angelegt ist. Jüdische Friedhöfe sind Stein gewordene Archive (Namen, Inschriften, Symbole, Material der Grabmale) vergangenen Lebens für die Nachfahren. Gleich-zeitig tragen sie zum Verständnis der deutschen wie auch der abendländischen Geschichte bei und sind einmalige Kulturdenkmäler, so der Wormser Friedhof „Alter Sand“, der Friedhof Königstraße in Hamburg- Altona und die Totenstadt in Berlin-Weißensee.

Der Vortrag findet im Saal des Gemeindezentrums der Reformationskirche statt. Beginn ist 18 Uhr. Der Vortragsabend dauert bis 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro. Die Teilnahme kann online auf der Homepage eeb-hilden.de gebucht werden.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*