Brand einer Strohmiete in der Ehlenbeck

Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte bereits ein großer Teil der Strohmiete.

Haan | Die Feuerwehr Haan wurde am 20.11.2021 um 4.36 Uhr zu einer unklaren Feuermeldung in die Ehlenbeck nach Gruiten alarmiert. Laut dem Anrufer konnte eine starke Verrauchung, sowie Feuerschein wahrgenommen werden.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein Teil, einer aus 400 Ballen bestehenden Strohmiete auf einem Feld, sodass eine Alarmstufenerhöhung durchgeführt wurde. In diesem Zuge wurde ebenfalls Sirenenalarm ausgelöst, um alle verfügbaren Einsatzkräfte zu alarmieren. Gleichzeitig wurde die Bevölkerung über die gängigen Warnapps vor möglichen Geruchsbelästigungen gewarnt und gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Um in dem abgelegenen Bereich eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen, mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitungen zu den nächstgelegenen Hydranten verlegt werden. Zum Einsatz kam hier ebenfalls ein Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollbehälter, welcher speziell für diese Einsatzzwecke von der Feuerwehr Haan vorgehalten wird und 9.000 Liter Löschwasser mit sich führt.

Während mehrere Trupps mit der Brandbekämpfung beschäftigt waren, konnte mit Hilfe des Pächters und dessen Traktor eine Brandschneise in die Strohmiete geschlagen werden, um ein Übergreifen des Feuers auf die gesamte Strohmiete zu verhindern. Durch diese Maßnahme konnten ca. 1/3 der Strohmiete gerettet werden.

Überörtliche Unterstützung erhielt die Feuerwehr Haan durch die Feuerwehr Erkrath mit einem Abrollbehälter Atemschutz, sowie einer Löschgruppe, die die Haaner Feuer- und Rettungswache besetzte. Zudem wurde das THW alarmiert, sowie das Deutsche Rote Kreuz für die Versorgung der Einsatzkräfte hinzugezogen.

Stand 2011.21, 14 Uhr: Aktuell ist das Feuer unter Kontrolle, jedoch sind noch umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich, die sich vermutlich noch über den gesamten Tagesverlauf ziehen werden. Mit Hilfe eines Teleskopladers des THW müssen die Strohballen einzeln abgetragen und abgelöscht werden.

Im Einsatz waren insgesamt ca. 75 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und THW.

Sebastian Hansen hat für unsere Redaktion die Löscharbeiten im Bild festgehalten:

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