Aquafitness, Schwangerenfitness und Babyschwimmen fallen weg

EVK Mettmann

Foto: Mylene2401 / Pixabay

Das evangelische Krankenhaus in Mettmann schließt sein Bewegungsbad. Steigende Energiepreise sind der Auslöser für diese Entscheidung. Die Betriebskosten seien nicht mehr tragbar heißt es aus dem EVK.

Das Bewegungsbad im Evangelischen Krankenhaus Mettmann wird zum 30. Juni 2022 geschlossen. Nach 22 Jahren, in denen das Bad durch das Institut für Gesundheitsförderung und die Elternschule für Kurse wie Wassergymnastik, Schwangerenfitness, Aquafitness oder Babyschwimmen genutzt wurde, ist nun Schluss mit den Wasserkursen.

Ursache sind die drastisch gestiegenen Energiepreise, die den Erhalt des Beckens unmöglich machen. „Wir können in unserem Bewegungsbad leider nicht einfach die Temperatur um einige Grad Celsius senken, wie dies nun in größeren Schwimmbädern umgesetzt wird, denn wir haben kein Sportbecken, sondern ein Becken, in dem spezielle Kurse stattfinden und für die warme Wassertemperaturen erforderlich sind, erklärt Geschäftsführerin Jessica Llerandi Pulido.

Sie bedauert die Schließung des Bewegungsbades, allerdings stehen die Kosten für den Betrieb nun in keinem Verhältnis mehr. Dennoch, der Wegfall der Kurse, die bislang im Bewegungsbad stattgefunden haben, soll nun durch ein erweitertes Kursangebot des IfGs aufgefangen werden. Zur gleichen Zeit, durch die gleichen Kursleitungen – nur eben auf dem Trockenen.

„Wir streichen die Wasserkurse, aber wir bauen im Gegenzug die Angebote im Aktivcenter aus, in der Hoffnung, dass dort auch unsere wasserbegeisterten Kursteilnehmer ein passendes Angebot als Ersatz finden!“, erklärt die Geschäftsführerin des Krankenhauses in Mettmann.

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