Leserbrief zu Radwegen

Symbolbild Leserbriefe - Foto: Bruno (Germany) / Pixabay

Leserbrief | Bereits zum zweiten Mal macht Leserin Sabine Börner auf die unzureichende Pflege der Radwege aufmerksam.

Hinweis: Die geäußerte Meinung in Leserbriefen gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Anonyme Zuschriften, oder Zuschriften mit diskriminierenden Inhalten werden nicht berücksichtigt. Wir behalten uns vor längere Leserbriefe sinngemäß zu kürzen.

Als Radfahrerin ärgert mich seit Jahren die schlechte Pflege der Rad- und Gehwege. Deswegen freut es mich, dass der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) regelmäßig auf die Situation durch die Aktion „Radwege ausgraben“ aufmerksam macht.

Im Februar 2021 hat der ADFC zum ersten Mal einen Teil des Geh- und Radweges auf der Hochdahler Straße in Erkrath ausgegraben. Kurz danach war der Geh- und Radweg komplett von der Verwaltung freigeräumt worden. Doch da dies weder ordentlich noch nachhaltig erfolgte, sah er nach kurzer Zeit wieder so aus, wie vorher.

Auch jetzt wieder das gleiche Spiel: Kaum macht der ADFC auf die schlechte Radwegesituation aufmerksam und gräbt einen Teil des Hochdahler Geh- und Radwegs frei, ist – oh Wunder – kurze Zeit später der ganze Weg geräumt, aber leider wieder ohne die nötige Sorgfalt. Die Erde wird einfach zur Seite geschoben und nicht weggeräumt.

Foto: Sabine Börner

Was muss eigentlich noch geschehen, damit die Geh- und Radwege regelmäßig gepflegt werden?

Autostraßen werden auch immer geräumt. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie ein Mitarbeiter von Straßen NRW sich bückte, um ein Stöckchen von der frisch gekehrten Straße aufzuheben. Die Geh- und Radwege dagegen werden einfach sich selbst überlassen, mit dem Ergebnis, dass innerhalb kürzester Zeit nur noch die Hälfte der Wegbreite benutzbar ist.

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