Zukunft der Bernsau-Villa

Symbolbild Leserbriefe - Foto: Bruno (Germany) / Pixabay

Leserbrief | Hans-Ulrich Zastrau schreibt zu den bekannt gewordenen Ideen zur Bernsau-Villa

Hinweis: Die geäußerte Meinung in Leserbriefen gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Anonyme Zuschriften, oder Zuschriften mit diskriminierenden Inhalten werden nicht berücksichtigt. Wir behalten uns vor längere Leserbriefe sinngemäß zu kürzen.

Dafür kann man wirklich nur Dank sagen und froh sein, dass nun entschieden ist, die Fabrikanten-Villa der Familie Bernsau zu sanieren. Sie wird sich vom Schandfleck zum Schmuckstück wandeln!

Jahrelang wuchs die Ungewissheit, ob seitens der Beteiligten überhaupt der Wille bestand, dieses Baudenkmal zu erhalten. Noch vor 9 Monaten sah sich die Stadt – Denkmalschutzbehörde – nicht in der Lage, etwas dazu beitragen zu können.

Vor 6 Jahren habe ich erfahren, dass es Zweifel am Erhalt des Bauwerks gab, da habe ich sogleich ein tragfähiges Sanierungskonzept entwickelt, Pläne gezeichnet, Berechnungen angestellt (Flächen, umbauter Raum, Kosten und Finanzierung) und an den Eigentümer, die Stadtverwaltung und an die Ratsfraktionen versandt.

Leider waren die Reaktionen in keiner Weise zufriedenstellend – entweder gar nicht oder ausweichend oder ablehnend – brauchen wir nicht, weg damit, Sanierung wegen des Schwammbefalls nicht möglich!

Ich habe 2016 auch mit den Denkmalbehörden gesprochen und erfahren, dass eine vollständige Entkernung)* zulässig ist, weil alle Holzbauteile wegen des Schwammbefalls entfernt werden müssen; damit entfällt auch die Notwendigkeit, die inneren Wände zu erhalten. Es war also damals schon klar, dass bei der Sanierung dieser Villa in der stolzen historischen äußeren Erscheinung, bedarfsgerechte Grundrisse möglich sind mit allen zeitgemäßen Anforderungen an Schall-, Wärme- und Brandschutz, mit Barrierefreiheit und mit moderner Sanitär-, Heizungs- und Lüftungs- und Kommunikationsinstallation.

Das war damals schon Gegenstand meiner Konzeption.

Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Zastrau

(Anmerkung der Redaktion: Der Leserbrief, den Herr Zastrau uns sandte, bezieht sich auf einen Artikel, der bei den Kollegen in der WZ am 5.3.22 erschien: „Haus im Haus-Lösung für Bernsau-Villa”)

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