Wie werden wir in Zukunft sterben?

Franziskus Hospiz Hochdahl

Innenansicht St. Franziskus Trills. Foto: LW

Anlässlich des Welthospiztages beschäftigt sich der Vertrag von Professor Dr. Wolfgang George am 9. Oktober 2025 um 19 Uhr in der St. Franziskus Kirche diese Frage.

Inhaltlich geht es vor allem um die Herausforderungen für die Familie und Pflege in der Zukunft. Auch wenn niemand in die berühmte Glaskugel schauen kann und es selbst heute nicht vollständig klar ist, unter welchen Bedingungen gestorben wird, so sind auch zukünftig weitere Schwierigkeitslagen absehbar. Allein der Personalmangel, die demographische Entwicklung, die nicht eingebremste Verteuerung der Pflegeversorgung, aber auch veränderte individuelle und familiäre Sozialstrukturen und die, mit diesen einhergehenden Anforderungen an Bürger und Staat begründen dies. Von einem Versuch der Erfassung der Ausgangssituation ausgehend werden Szenarien der näheren Zukunft (2045) beschrieben und wie sich auf diese vorbereitet werden könnte. Sowohl aus Perspektive der Betroffenen und deren Familie als auch der professionelleren Pflege. Es wird deutlich werden, dass ergänzende Lösungsangebote, Kooperationen und auch familiäre Selbstverständnisse etabliert werden müssen.

Professor Dr. Wolfgang George, 67 Jahre, Leiter TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung. Medizinischer Psychologe und Krankenpfleger leitet in Gießen ein Institut der Versorgungsforschung und beschäftigt sich seit fast 40 Jahren mit dem Themenkreis Tod und Sterben und Angehörigenintegration in Deutschland. Als Ergebnis dieser Arbeit ist u.a. der Deutsche Palliativsiegel entstanden.

Zum Welthospiztag: Wie werden wir in Zukunft sterben?
Vortrag: Professor Dr. Wolfgang George
09.10.2025 19:00 – 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: St. Franziskus Kirche, Trills 34, 40699 Erkrath
Wir bitten um eine Spende.
Um Anmeldung wird unter franziskus-hospiz.hochdahl@marienhaus.de oder telefonisch unter 02104 9372-36 oder -35 gebeten.

 

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