Wie ihn die Gemeinde kennt

von Ria Garcia

Abschiedsgottesdienst. Foto: Ria Garcia

Pfarrer Volker Horlitz geht in den wohlverdienten Ruhestand. Das hat die Gemeinde am Sonntag gebührend mit ihm gefeiert.

Am Sonntag war Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Volker Horlitz in der Neanderkirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war und auch vor der Kirche hatten zahlreiche Gemeindemitglieder auf Bänken Platz genommen und lauschten über Lautsprecher dem Geschehen. Es war ein ‚heißer‘ Gottesdienst. Bei schönstem Sonnenschein rann der eine oder andere Schweißtropfen im Inneren der Neanderkirche, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Bürgermeister Christoph Schultz und seine Stellvertreterin Regina Wedding hatten es sich nicht nehmen lassen, teilzunehmen.

Ein letztes Mal vor der Entpflichtung hielt Pfarrer Volker Horlitz die Predigt und verriet der Gemeinde, dass er, bei dem Gedanken zu Lukas 7, 36-50 aus dem Lukasevangelium zu predigen zuerst dachte „och nö“, ihm dann aber immer mehr Gedanken dazu kamen. „Jesus nimmt Simon mit in die Sehschule“, erklärte er der Gemeinde. Er sprach über Gedanken, die wir uns über uns selbst und andere machen, von Hochmut und von Demut, einem Wort, das in unserem Sprachgebrauch kaum noch vorkommt und stellte die Frage: „Was für Menschen wollen wir sein?“

Nach der Predigt sah die Gemeinde dann den Volker Horlitz, den sie so viele Jahre erlebt hat: Den Pfarrer mit der Gitarre in der Hand. Er spielte und sang beschwingt mit der Gemeinde ‚Mercy is falling‘, nicht ohne vorher eine Anekdote zum Lied zum Besten zu geben. „Ich war in Hamburg auf der Reperbahn“, was ihm ein herzhaftes Lachen der Gemeinde einbrachte und als er schließlich in Erinnerung an die vorherige Predigt hinzufügte „Denken Sie bitte daran, was sie sehen“, mussten alle noch mehr lachen. Er erzählte dann, der in Hamburg auf dem Kirchentag war und dieses Lied dort gehört und so fröhlich und fetzig gefunden hatte.

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Dann fand Superintendent Pfarrer Frank Weber einige Worte zu Volker Horlitz‘ Weg in der Gemeinde, bevor er ihn dann entpflichtete und damit aus dem aktiven Dienst entließ. Es folgten Fürbitten und Abkündigungen, bevor die Gemeinde diesen feierlichen Tag bei einem gemeinsamen Mittagessen und anschließendem Kaffeetrinken auf dem nahegelegenen Bauernhof Schink vollendete.

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Auch wenn Volker Horlitz den Ruhestand nun erst einmal ein bisschen ‚übt‘, so ganz verloren geht er der Gemeinde dann doch nicht. Mehr dazu in unserem Artikel zum Abschied von Pfarrer Horlitz.

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