
Dass wir älter werden, daran ist nichts zu ändern.
Aber wir müssen doch deshalb nicht träge werden. Ich war vor Wochen zu einer „schrecklich netten“ Jubiläumsfeier eingeladen. Das Fest war eigentlich nett; was mich aber erschreckte, war die Haltung vieler Gäste. Sie waren zwar mittleren Alters, doch an die Lebensfreude, die Unternehmenslust und den Esprit ihrer Jugendtage schienen sie sich nicht einmal mehr erinnern zu können. Oder gar zu wollen? Vernunft, Anpassung, Ausgeglichenheit, Sicherheit – diese Schlagworte standen im Raum. Ich hörte Sätze wie: „Ja, dies oder jenes könnte man machen.“ – „Ach, ich weiß nicht. Dafür bin ich schon zu alt.“ – „Oh je, jetzt noch was Neues wagen?“ – „Was sollte denn jetzt noch Großartiges kommen?“
Viele von Euch haben bestimmt so oder ähnliches Gedankengut gehört. Ich finde diese Haltung erschreckend. Wer sich gedanklich schon ein Zimmer im Seniorenheim einrichtet, der hat den Punkt, um den es im Leben geht, wirklich verfehlt. Das Leben will doch gelebt werden. Und zwar bis zum Schluss.
Wir als Wanderer haben das längst verstanden und fragen: „Worauf habe ich noch Lust?“ – „Was interessiert mich schon lange?“ – „Was will ich noch ausprobieren?“
Wir Wanderer wissen, wie viel Laune es macht sich mit voller Kraft auf den Tag einzulassen. Auch, oder gerade, wenn man die Fünfzig, Sechzig, Siebzig oder Achtzig überschritten hat.
Informationen gibt es auf der Homepage: https://www.sgv-erkrath-haan.de

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