Voulez-vous: Schulmusical für den guten Zweck

von Ria Garcia

Plakatausschnitt - GymNeander

Nicht zum ersten Mal stehen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Neandertal auf der großen Bühne der Erkrather Stadthalle.

Das neueste Musical Voulez-vous – frei nach Mamma Mia aus dem GymNeander verspricht gute Stimmung mit bekannten ABBA-Songs und eine unterhaltsame Geschichte rund um Freundschaft, Familie und Liebe. Die Idee dazu stammt von Lea Steffler und Clara Andrich, beide Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe am GymNeander. Angelehnt an das Musical Mamma mia! haben die beiden ein eigenes Script entwickelt. „Der Titel hat sich schließlich ergeben, weil Voulez-vous unser erstes Lied im Musical ist“, erzählt Lea. Nach und nach seien dann weitere Schülerinnen und Schüler hinzugekommen. „Inzwischen sind um die 50 Menschen in der Regie und Organisation, auf der Bühne oder hinter den Kulissen an unserem Schulmusical beteiligt“, ergänzt sie.

Beteiligt sind die Jahrgangsstufen 6 bis 10. Unterstützt werden sie von Lehrer Florian Don-Schauen, der am GymNeander die Musicalproduktionen leitet. Zwei Produktionen pro Jahr entstehen so. Darunter fallen sowohl das Musical der fünften Jahrgangsstufe als auch das jahrgangsübergreifende Musical. In diesem Jahr hat er die Verantwortung für das Musical größtenteils an die Schülerinnen und Schüler abgegeben und stand ihnen vor allem beratend bei organisatorischen Fragen zur Seite. „Außerdem stehen uns innerhalb und außerhalb der Proben auch noch Schülerinnen und Schüler sowie Ehemalige zur Seite, die in den letzten Jahren die Musicals mit organisiert haben“, so Lea und Clara.

Die Aufführungen des GymNeander sind regelmäßig Benefizveranstaltungen. Der Eintritt ist frei, stattdessen wird um Spenden gebeten. Wem die Spenden zu Gute kommen sollen, überlegen die Schülerinnen oder Schüler vor den Aufführungen. Die beiden Initiatorinnen Lea und Clara waren sich einig, dass der Zweck sich mit dem Inhalt des Musicals ergänzen sollte. „Im Musical darf die Hauptprotagonistin Sophie am Ende selbst entscheiden, ob sie heiraten möchte oder nicht. Das brachte uns schließlich auf die Idee“, so Clara. Für viele junge Mädchen weltweit sei es leider noch immer üblich, dass über ihre Zukunft und Ehe, oft schon im Kindes- oder Jugendalter, von anderen entschieden wird. „Wir fanden es sehr wichtig, genau dieses Thema aufzugreifen und darauf aufmerksam zu machen, dass nicht jeder die Wahl hat, die Sophie hat“, erklärt Lea. Deshalb sollen die Spenden auch einer Organisation zu Gute kommen, die sich gegen Zwangsehen einsetzt.

Zwei Aufführungen des Musicals wird es in der Stadthalle geben. Am 24. und am 26. März 2026. Einlass ist um 17.30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Flyer – Design: Jonte Balders

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