Vier neue Bezirksdienstbeamtinnen

Kreispolizeibehörde Mettmann

Gleich vier neue Bezirksdienstbeamtinnen stellte am Dienstag Polizeidirektor Thomas Decken (ganz rechts) vor: Kerstin von Seelen, Leandra Arnold, Michaele Jordan und Silke Stephan (v.l.n.r.).

Die Kreispolizeibehörde Mettmann hat vier neue Bezirksdienstbeamtinnen. Freundlich, kompetent und bürgernah nehmen sie Sorgen, Nöte und Anregungen der Menschen in ihrem Viertel ernst.

Sie sind häufig erste Ansprechpartner, stehen in Kontakt zu Kindergärten, Schulen, Vereinen und Seniorentreffs und kennen sich in ihren Bezirken aus, wie in ihrer Westentasche. Die Rede ist von den Bezirksdienstbeamtinnen und Bezirksdienstbeamten der Polizei – und hiervon hat die Kreispolizeibehörde Mettmann seit kurzem gleich vier neue.

Das Besondere: Mit vier Frauen wird der Bezirks- und Schwerpunktdienst der Kreispolizei dabei nun deutlich weiblicher – insbesondere in Mettmann, Langenfeld und Monheim am Rhein.

Künftig im Bereich Mettmann-Süd und Mitte unterwegs ist zum Beispiel Michaela Jordan. Die 55-jährige Wülfratherin hat in den vergangenen zehn Jahren das Verkehrskommissariat Nord geleitet und freut sich nun darauf, ihren bis dato doch eher bürolastigen Job gegen „Polizeiarbeit auf der Straße“ einzutauschen: „Ich möchte für alle stets ansprechbar sein und ein offenes Ohr für die Menschen haben“, sagt die Polizeihauptkommissarin.

Ebenfalls neu in Mettmann, allerdings im Bereich West und Mitte unterwegs, ist Polizeihauptkommissarin Silke Stephan. Die 46-jährige Mettmannerin war zuletzt fünf Jahre lang auf der Leitstelle tätig – davor über 20 Jahre lang im Wach- und Wechseldienst bei der Polizei in Ratingen. Ihr ist vor allem ein Aspekt wichtig: „Als dreifache Mutter weiß ich um die Sorgen der Familien und habe auch schon sehr enge Kontakte zu den Kitas und Schulen in unserer Stadt. Wir dürfen aber auch die Seniorinnen und Senioren nicht vergessen – ich möchte für alle da sein und freue mich, nun noch mehr Zeit für die Bürgerinnen und Bürger zu haben.“

Deutlich weiter südlich im Kreis Mettmann sind Leandra Arnold und Kerstin von Seelen im Einsatz. Während Leandra Arnold fortan im Langenfelder Stadtteil Reusrath auf Fußstreife geht, zählen für Kerstin von Seelen Baumberg und Monheim-Nord zu ihren künftigen Einsatzgebieten.

„Die Menschen in Reusrath sind freundlich und eigentlich immer gut drauf. Ich freue mich, noch mehr Zeit hier in diesem schönen Stadtteil mit den Menschen verbringen zu können“, sagt Leandra Arnold, die selbst zwar in Richrath lebt, Reusrath aber durch ihre jahrelange Arbeit bei der Langenfelder Polizeiwache schätzen gelernt hat. Die 53-jährige Polizeioberkommissarin möchte die Menschen da abholen, wo sie sich aufhalten: „Sei es nach dem Gottesdienst auf dem Reusrather Markt, in den Wohngebieten oder in den weiteren Ortschaften – ich möchte Präsenz zeigen und immer ansprechbar sein.“

Als Bindeglied zwischen der Polizei als Behörde und den Bürgerinnen und Bürgern sieht sich auch Kerstin von Seelen. Die 48-jährige Polizeioberkommissarin hat jahrelang als Diensthundeführerin bei der Polizei gearbeitet und war zuletzt ebenfalls im Langenfelder Wach- und Wechseldienst tätig. Die Solingerin freut sich auf ihr neues Einsatzgebiet in Monheim-Nord und Baumberg: „Hier hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Monheim ist eine spannende Stadt in der sich viel bewegt, da freue ich mich darauf, Teil davon zu werden und für die Menschen da zu sein. Wer ein Problem oder eine Frage hat, kann mich gerne jederzeit ansprechen.“

Auch Polizeidirektor Thomas Decken, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr / Einsatz, freut sich über die weibliche Verstärkung für den Bezirks- und Schwerpunktdienst: „Die Aufgabengebiete unseres Bezirksdienstes sind vielfältig. Von der Kontaktpflege über die Vollstreckung von Haftbefehlen bis hin zur Schulwegsicherung und der Verkehrserziehung – die Kolleginenn und Kollegen sind immer nah an den Menschen. Bei manchen Einsätzen ist es für eine betroffene Frau einfacher, sich einer Polizistin anzuvertrauen als einem Polizisten. Daher bin ich froh, dass wir nun auch mehr Polizeibeamtinnen im Bezirks- und Schwerpunktdienst einsetzen können.

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