Trauer um Horst Esselborn

Timo Kremerius

Vorsitzender Timo Kremerius (l.) und Horst Esselborn vom Erkrather Seniorenrat werben für die Oldie Night "Rock am Stock"./ Fotorechte: Timo Kremerius

Nachruf von Timo Kremerius: Wenn man über Horts Esselborn nachdenkt, kann man nur zu einem Schluss kommen. Horst war ein aufrechter, immer berechenbarer und stets auf das Wohl seiner Mitmenschen bedachter Mensch.

Der Seniorenrat der Stadt Erkrath hatte das Glück, Horst als Mitstreiter über sechs Jahre in seinen Reihen zu haben. Am Wochenende ist er nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Ein schmerzlicher Verlust für den Seniorenrat wie auch für die Menschen, die Horst mochten und die ein gutes freundschaftliches Verhältnis zu ihm hatten. Ich erinnere mich gerne an die Treffen bei den Seniorenratssitzungen wie auch im Theater, Horst und seine Frau Elke hatten so wie meine Frau Marion und ich ein Abo und in den Pausen des Theaters immer etwas zu erzählen.

Auch hatten wir im Seniorenrat zum Beispiel die Idee, etwas Besonderes für unsere ältere Mitbürger zu veranstalten. Ich erinnere mich an „Rock am Stock – Wir treiben den Rollator in den Wahnsinn“, eine vom Seniorenrat in absoluter Mehrheit abgesegnete Musikveranstaltung. Es trifft mich mit einer unendlichen Traurigkeit, dass ich nicht mehr mit Horst sprechen kann, aber auch mit einem großen Glücksgefühl, dass ich letzte Woche noch einmal die Möglichkeit hatte, mich persönlich von Ihm zu verabschieden. Mir war zwar bewusst, dass sein Kerzlein langsam an Helligkeit verloren hat, aber ich hatte innerlich gehofft, dass es nicht so schnell sein würde. Horst hinterlässt eine große Lücke, sicherlich in erster Linie bei seiner Familie, der unser tiefstes Mitgefühl gilt, aber auch beim Seniorenrat, seiner zweiten Familie. Wir werden Horst immer in Erinnerung behalten und danken ihm für alles, was er gemacht und für was er sich eingebracht hatte.

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