snh Vorstand wieder komplett

Drei von fünf des snh Vorstandsteams: Beisitzer Jan Sundermann (l.), Geschäftsführer Joachim Wallasch (mitte) und Katrin Fortak (Vorstandsvorsitzende des Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl e.V.). Foto: Ria Garcia

Der Verein Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl e.V. (snh) hat seit dem 9. September 2021 einen neuen Geschäftsführer.

Es ist nicht einmal zwei Jahre her, da wählten die Mitglieder des snh in der Jahresmitgliederversammlung Katrin Fortak und Max Mucha als junge neu Vorsitzende des Vorstands. Nach rund 27 Jahren war Dipl.-Ing. Dr. Peter Richter nicht neu angetreten und Hendrik Foth trat zurück, um für jüngere Platz zu machen. Geschäftsführerin Irmgard Rüffer blieb erst einmal an der Seite des neuen Vorstands. Beisitzer wurden Jan Sundermann und Christian Müller.

Irmgard Rüffer ist – nachdem sie den neuen Vorstand eingearbeitet hatte – zwischenzeitlich von ihrem Amt zurückgetreten, sodass die Vereinsgeschäftsführung vakant war. „Katrin Fortak und Max Mucha haben mich dann gefragt, ob ich die Aufgabe übernehmen will. Ich hatte den Verein in der Vergangenheit schon dreimal bei der Zertifizierung begleitet“, erzählt Joachim Wallasch, den im Verein alle Jochen nennen. Die erwähnte Zertifizierung ist Voraussetzung dafür Zuschüsse von der Bezirksregierung im Bereich Erwachsenenbildung zu erhalten. Dafür hatte der Verein bereits 1978 das Volksbildungszentrum für Weltraumkunde (VfW) gegründet. Alle drei Jahre muss der Verein sich neu zertifizierten lassen.

Joachim (Jochen) Wallasch © RG

„Die beiden jungen Vorstände müssen Vereinsarbeit mit Beruf und oder Familie unter einen Hut bringen und haben nicht so viel Zeit“, erklärt Unruheständler Wallasch. Seit rund 20 Jahren ist er Vereinsmitglied. Vor seinem Ruhestand war der 75-jährige Lehrer für Physik und Astronomie. „Dafür konnte man zu meiner Zeit noch eine Lehrbefähigung erhalten. Unterrichtsfach war das schon damals nicht“, lacht Joachim Wallasch. Unterrichtet hat er dann in seiner Laufbahn Physik und Mathematik. Das war möglich, weil man voraussetzte, dass jemand der Physik kann, auch entsprechende Mathematikkenntnisse hat.

Als vor zwei Jahren ein neuer Vorstand gewählt wurde, war er selbst skeptisch. „Wie der neue Vorstand sich dann rein gekniet hat, war einfach fantastisch“, schwärmt er von seinen jungen Vorstandskollegen. Deshalb fiel es ihm am Ende auch nicht schwer ‚ja‘ zu sagen und die Geschäftsführung zu übernehmen. „Die Geschäftsführung im Verein ist mehr, als nur Rechnungen zu prüfen und Kasse zu führen“, verrät er. Man müsse den Kontakt zu Verwaltung und Politik pflegen, Öffentlichkeitsarbeit für den Verein übernehmen und wichtige Lobbyarbeit betreiben. Dazu ist der jung gebliebene Joachim Wallasch bereit.

Und damit er mit seinen jungen Vorstandskollegen mithalten kann, hat ihn seine 15-jährige Enkelin kürzlich beim Shoppen überredet eine ‚rote Lederjacke‘ zu kaufen.
Lieben Gruß von uns an die Enkelin: Er trägt sie wirklich. Schau aufs Foto.

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