Ophelia Nick MdB und Solveigh Zieger besuchen das Tierheim Hilden

Kreisverband Mettmann Bündnis 90/Die Grünen

Symbolbild: Alexas Fotos / Pixabay

Hilden | Dialog über Tierschutz und lokale Herausforderungen

Am 29. August 2025 werden die Bundestagsabgeordnete Dr. Ophelia Nick und Solveigh Zieger, Sprecherin des Kreisverbands Mettmann von Bündnis 90/Die Grünen, das Tierheim Hilden besuchen.
Bei dem Termin, der um 13 Uhr beginnt, wird es um die aktuellen Herausforderungen im Tierschutz und die Situation der Tierheime in der Region gehen.

Die promovierte Tierärztin Ophelia Nick, die sich seit Jahren für den Tierschutz einsetzt, wird sich vor Ort ein umfassendes Bild von der Arbeit des Tierheims machen. Gemeinsam mit Solveigh Zieger wird sie mit dem 1. Vorsitzenden Günter Dehnert des Tierheims über Probleme und Bedürfnisse sprechen.

„Tierheime leisten nicht nur eine unverzichtbare Arbeit für den Tierschutz, sondern übernehmen eine städtische Aufgabe, da diese für Fundtiere verantwortlich sind. Leider decken die Fundtierverträge mit den Gemeinden nur einen geringen Teil der Kosten ab“, erklärt Solveigh Zieger, gelernte Zootierpflegerin.

Im Rahmen des Besuchs werden verschiedene Aspekte des Tierschutzes thematisiert, darunter die finanzielle Ausstattung von Tierheimen und wie die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten und dem Kreis verbessert werden kann. Auch die Auswirkungen der gestiegenen Betriebs- und Lohnkosten auf die Tierheime werden Gegenstand der Gespräche sein.

1 Kommentar

  1. cats and dogs proposal
    Die Verordnung kam im Juni 2025 in Trilogverhandlungen mit EU-Mitgliedstaaten und EU-Kommission.
    Der Schutz ALLER! Tiere ist nicht verhandelbar und längst überfällig, es handelt sich um Lebewesen, nicht um Sachen.
    Wir brauchen Transparenz!
    Die Zustände in anderen Ländern, wo die meisten Hunde im Tierschutz herkommen, sind inzwischen hinreichend bekannt und die Gründe dafür auch. Warum wird nicht intensiver dort angesetzt in Zusammenarbeit mit den Regierungen?
    Große Organisationen könnten da mehr tun, wurden statt dessen teilweise umgewandelt in TierRECHT-Vereine mit einem Verwaltungsgeflecht zahlreicher kleiner Tierschützer in ganz Europa hintendran, an dem sie ihr Geld verdienen. Bei den Bedürftigen kommt fast nichts mehr viel zu spät an – ein Riesengeschäft.
    Der Tierhandel -siehe die zahlreichen Online-Plattformen- ist immer noch nicht wirksam reguliert zugunsten der Schwächsten!

    Konsequent wäre auf der anderen Seite
    ein Haustierführerschein, nicht nur spezielle Sachkundenachweise für einzelne Bereiche, welcher in der Bevölkerung für mehr Aufklärung, Verantwortungsbewusstsein und Achtsamkeit im Umgang sorgen könnte!
    Die Zahlen ausgesetzter, misshandelter und nicht artgerecht gehaltener, unterversorgter Tiere sprechen für sich.
    Der kriminelle Handel mit Heimtieren verursacht immenses Tierleid und bewegt sich seit Jahren auf hohem Niveau.
    Den Jahresbericht 2024 zum illegalen Heimtierhandel in Deutschland findet man hier:
    https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/Seiten/tierschutzbund.de/Downloads/Berichte/Auswertung_Illegaler_Heimtierhandel_2024.pdf
    Zum “Cats & Dogs Proposal” müssen Parlament, Rat und Ausschuss nun im sogenannten Trilog noch eine Einigung finden, bevor das Gesetz formell verabschiedet wird – hoffentlich bald und sinnstiftend.

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