
Ein letztes Mal noch richtig viel Spaß in den Ferien bietet das Neanderthal Museum seit Jahren mit dem Museumsfest am letzten Ferienwochenende. Am 23. und 24. August ist es wieder soweit.
Rund 3.000 bis 3.500 Besucher haben in den letzten Jahren das Museumsfest besucht, das jede Menge Abwechslung bietet. Einmal in die Steinzeit eintauchen, Dinge selbst ausprobieren, die zu dieser Zeit gehörten, zieht viele Familien an. Auch in diesem Jahr wartet wieder ein umfangreiches Angebot auf die Besucher. Mit dabei sind wieder das beliebte Bogenschießen und Speerwerfen. Auch Brot im steinzeitlichen Lehmofen kann wieder gebacken werden oder Tonfiguren geformt und vor Ort in der Feuerschale gebrannt werden. Mit einem auf den Arm gemalten Steinzeit-Tattoo können die kleinen Besucher zeigen, dass sie dabei waren. Sie können aber auch eigene Steinzeit-Kunstwerke schmieden oder Steinzeitschmuck herstellen.



„In diesem Jahr ist das Steinzeit-Camp dabei“, verrät Till Knechtges vom Museum. In Rudolf Walters Steinzeit-Camp erfahren die Besucher, wie in der steinzeitlichen Kochgrube gekocht wurde und können sich auch gleich steinzeitlich verkleiden. Wie man Feuersteine herstellt, vermittelt die professionelle Steinzeithandwerkerin Elena Moos. „Sie bietet das Maximum an Kunstfertigkeit in der Steinbearbeitung. Eine Top-Feuersteinkünstlerin“, macht Knechtges neugierig auf dieses Angebot, das an der Fundstelle anzutreffen ist. Elena Moos vermittelt, wie aus Feuersteinen Werkzeuge und Waffen hergestellt wurden. Für einen Tag können die Kinder auch selbst zum Archäologen werden und spannende Funde ausgraben.
Geschicklichkeit und Ausdauer können die kleinen Besucher wieder beim Mitmach-Zirkus trainieren. Sportlich geht es auch beim Deutschen Sport- und Olympia-Museum zu, das in diesem Jahr im Rahmen der Kooperationen der Erlebnismuseen NRW zu Gast ist. Das Museum bietet eine sportliche Einlage mit den Gästen des Fests. Für tierischen Spaß sorgen am Samstag die ZOOM Erlebniswelt und der Grüne Zoo Wuppertal. Am Sonntag ist der Tierpark Bochum zu Gast und an beiden Tagen werden auch wieder Touren durch das eiszeitliche Wildgehege angeboten. Mit einem Stand ist auch der Kreis wieder zum Thema neanderland Tourismus vertreten und informiert über weitere Ausflugsmöglichkeiten in der Region.

Soviel Action macht natürlich auch hungrig und durstig. Kulinarisches gibt es vor Ort am Grill des Museumscaterers, im Restaurant Gavis direkt neben dem Museum, beim Neandertal No. 1 und am Kiosk gleich gegenüber oder auch am Stand des Freundeskreis für Flüchtlinge in Erkrath, der mit allerhand Leckereien an der Fundstelle zu finden ist. Auch der Eiswagen von Eiszeit aus Düsseldorf ist wieder mit dabei.
Museumsfest
Samstag, 23. August 2025 von 14 bis 18 Uhr und Sonntag, den 24. August 2025 von 10 bis 18 Uhr. Das Museum ist an beiden Tagen für Besucher geöffnet. Tickets fürs Fest oder auch für den kombinierten Besuch von Museum und Fest gibt es über die Homepage des Neanderthal Museums.
Anreise und Parkmöglichkeiten
Knapp sind beim Museumsfest nur die Parkplätze. Wer nicht auf den ÖPNV ausweichen kann, sollte früh genug kommen. Gebührenpflichtige, sehr begrenzte, Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Zentralparkplatz des Neanderthal Museums (gegenüber des Museums). Kostenfreie Parkmöglichkeiten finden sich am P&R Parkplatz am S-Bahnhof Neanderthal oberhalb des Museums mit etwa fünf Minuten Fußweg. Weitere kostenfreie Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Parkplatz der Firma Erwepa an der Mettmanner Str. 51 in Erkrath. Vom und zum Erwepa-Parkplatz wird vom Museum ein kostenloser Shuttle-Service (bis 18.30 Uhr) mit fünf Minuten Fahrtzeit angeboten. Zu Fuß gelangt man von dort aus in 25 Minuten zum Museum. Etwa genauso weit ist der Wanderparkplatz am Seniorenheim Talstraße 189 in Mettmann entfernt. Dort gibt es allerdings keinen Shuttle-Service.
Wer kann, sollte mit dem ÖPNV anreisen. Die S28 (Haltestelle Neanderthal) hält direkt oberhalb des Museums. Die S8 (Haltestelle Hochdahl S) ist in etwa 20 Minuten über einen Wanderweg zu erreichen. Außerdem halten am Museum die Buslinien 743 (Mettmann – Erkrath, am Wochenende nur stündlich) und 741 (Mettmann über Hochdahl bis Hilden, am Wochenden nur stündlich, samstags teilweise halbstündlich). Wer den ÖPNV nutzt, wird vor Ort auf dem Fest auch noch am Stand der Regiobahn mit einem kleinen Überraschungsgeschenk belohnt, wenn er sein Ticket vorlegt.

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