Mona Neubaur erhält Floriansplakette

Handwerk.NRW

Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Marcus Dörenkamp (l.) und HANDWERK.NRW-Präsident Andreas Ehlert (r.) überreichen Mona Neubaur (m.) die Floriansplakette. Foto: © Wilfried Meyer

Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur MdL von HANDWERK.NRW und Schornsteinfeger-Innung mit Floriansplakette ausgezeichnet.

Die Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur ist die diesjährige Preisträgerin der Floriansplakette des nordrhein-westfälischen Handwerks. Die von HANDWERK.NRW und der Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf seit 1989 verliehene Auszeichnung wurde Neubaur gestern beim traditionellen Floriansumtrunk in Düsseldorf für ihre politischen Impulse in der Mittelstandspolitik und ihr Engagement zur Stärkung des Handwerks überreicht.

HANDWERK.NRW-Präsident Andreas Ehlert und der Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Marcus Dörenkamp lobten die enge Einbindung des handwerklichen Mittelstandes durch Ministerin Neubaur – sowohl in die Arbeit der Landesregierung als auch in programmatische Debatten ihrer Partei. „Mona Neubaur ist dem Handwerk eng verbunden. Sie sucht den konstruktiven Dialog, sie ist präsent, hört zu und denkt das Handwerk mit“, erklärte Andreas Ehlert, Präsident von HANDWERK.NRW. Als positive Beispiele für das Wirken der Ministerin hob Ehlert unter anderem die Weiterentwicklung der Meistergründungsprämie und eine Bundesratsinitiative zum Mutterschutz für Selbstständige hervor. Zuletzt hatte sich Neubaur zudem im Bundesrat im Sinne einer langjährigen Forderung des Handwerks dafür eingesetzt, die Bleibeperspektive von Geflüchteten, die sich in Ausbildung und Arbeit befinden, zu verbessern.

„Ministerin Neubaur weiß um die tragende Rolle des handwerklichen Mittelstands für unsere Wirtschaft und die Umsetzung der Transformationsaufgaben. Sie kennt die Anliegen des Handwerks und übersetzt diese in politisches Handeln“, so Ehlert. Dabei lege sie einen besonderen Fokus auf die Stärkung von Frauen im Handwerk. Auch in ihrer Partei habe sie wichtige Impulse zur Mittelstandspolitik gesetzt und diese näher an das Handwerk herangeführt. „Für Mona Neubaur ist Wirtschaftspolitik mehr als nur Industriepolitik. Die Berücksichtigung des Handwerks als Basis für Stabilität, regionale Wertschöpfung und Ausbildung prägt ihre politische Arbeit“, so Ehlert abschließend.

Mona Neubaur. Foto: © Wilfried Meyer

„Das Handwerk ist keine Randnotiz der Wirtschaft – es ist ihr Rückgrat“, erklärte Ministerin Mona Neubaur. „Mit Können, Leidenschaft und dem Mut, sich immer wieder neu zu erfinden, zeigt es, was Nordrhein-Westfalen ausmacht: Tradition, die nicht stehenbleibt, sondern trägt. Diese Auszeichnung nehme ich mit echtem Stolz entgegen – und mit dem klaren Versprechen: Diese Stärke zu schützen und auszubauen, das ist keine Kür, das ist Pflicht“, so die Preisträgerin.

Die Floriansplakette wird seit mehr als 35 Jahren an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Belange von Handwerk und Mittelstand verdient gemacht haben. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft waren unter anderem die Grünen-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Wibke Brems, die Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung Prof. Friederike Welter und Landesinnenminister Herbert Reul. Namensgeber der Auszeichnung ist der Heilige Florian, Schutzpatron der Schornsteinfeger.

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