Mein Mobipass: Gewinnspiel beendet

Kreispolizeibehörde Mettmann

Katja Lindemann überreichte Annika Hahn ihren Preis. Foto: Kreispolizeibehörde Mettmann

Wie bewegt sich mein Kind sicher im Straßenverkehr? Worauf muss es beim Überqueren der Straße achten, und wie kommt es unbeschadet zu Fuß oder auf dem Fahrrad zur Schule oder zu Freunden?

Diese Fragen stellen sich im Kreis Mettmann etliche Eltern. Der Kreispolizeibehörde Mettmann liegt die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen im Straßenverkehr ebenfalls besonders auf dem Herzen. Genau an dieser Stelle kommt der so genannte „Mobi-Pass“ ins Spiel.

Das hat es mit dem „Mobi-Pass“ auf sich:

In fast allen der insgesamt rund 230 Kitas im Kreis Mettmann werden Eltern, Erzieherinnen und Erzieher sowie die Kinder bereits im Vorschulalter aktiv in der Fußgängertraining eingebunden. Gemeinsam mit den Verkehrssicherheitsberaterinnen und -beratern lernen die Kinder dabei, wie sie sicher eine Straße überqueren und wie sie sich auf dem Bürgersteig verhalten sollten. Nach mehreren Trainings und erfolgreicher Teilnahme erhalten die Kinder dann den ersten Stern auf ihrem Mobi-Pass.

Den zweiten Stern können die Kinder dann in der Grundschule bekommen. Die Fußgängertrainings werden noch einmal intensiviert und zudem werden die Kinder nach und nach ans Radfahren und die Radfahrregeln herangeführt, was auch im Sachkundeunterricht begleitet wird. Außerdem geht es in der „Busschule“ darum, wie man sich als Fahrgast im Bus sicher bewegt.

Den dritten und letzten Stern auf ihrem „Mobi-Pass“ können die Kinder dann im vierten Schuljahr erhalten. Während des vierten Schuljahres erfolgt das Radfahrtraining im öffentlichen Raum, wobei insbesondere das Trainieren in der Familie gefördert und gefordert wird. Nach Abschluss der Radfahrausbildung wird der Mobi-Pass um den dritten Stern erweitert und alle Kinder, die diesen erhalten haben, nehmen automatisch an einer großen Verlosung mit tollen Preisen teil.

Einer, der bei aktuellen Verlosung gewonnen hat, ist Ben Plume aus Langenfeld. Er erhielt einen Gutschein für den Trampolinpark „Hi-Fly“ in Hilden. Ebenfalls gewonnen hat Annika Hahn aus Haan: Sie erhielt einen Gutschein für das Mettmanner Rex-Kino. Überreicht wurden die Preise von Polizeihauptkommissarin Katja Lindemann und Polizeihauptkommissar Matthias Buff, beide von der Verkehrsunfallprävention.

Hintergrund:

Das Mettmanner Mobilitätsmanagement, kurz ME-MOMA, ist ein ganzheitliches Verkehrspräventionsprojekt für eine kontinuierliche, partnerübergreifende und nachhaltige Mobilitätsentwicklung von Kindern und Jugendlichen in allen Kommunen des Kreises Mettmann im Rahmen eines Netzwerkes. Der Mobi-Pass gibt dem Konzept ein „Gesicht“ und sichert das systematische Zusammenarbeiten verbindlich ab.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Mobi-Pass:

https://mettmann.polizei.nrw/artikel/der-mobipass-einfach-cool

Mobi-Pass in Zahlen

Der Mobi-Pass wurde bereits im Jahr 2010 durch die Kreispolizeibehörde Mettmann ins Leben gerufen. Jährlich werden ca. 4.500 Pässe an die Vorschulkinder im Kreis Mettmann nach absolviertem Fußgängertraining ausgehändigt. Insgesamt reden wir Mitte 2023 von knapp 60.000 Mobipässen, die im Umlauf sind.

Der Anteil der Kinder an der Gesamtbevölkerung des Kreises Mettmann betrug 14,21 % (Stand der Daten 31.12.2021). Von diesen 68.839 Kindern wurden 144 im Jahr 2022 als Verunglückte an einem Verkehrsunfall erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr (114) stieg die Anzahl der verunglückten Kinder um 26,3 %. Von den 144 verunglückten Kinder verstarb keins, 10 Kinder wurden schwerverletzt und 134 Kinder leicht. Von diesen verunglückten Kindern waren 41 Kinder als Mitfahrer unterwegs (35 in 2021).

Die Anzahl der verletzten Kinder auf dem Schulweg stieg im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr von 5 auf 6 Kinder. Alle Kinder (2021 und 2022) wurden nur leicht verletzt. Die Zahl der verletzten Kinder im Straßenverkehr auf null zu reduzieren, ist seit Jahren die erklärte Vision der Mettmanner Polizei.

Anmerkung: Während sich die Pandemiejahre 2020 und 2021 maßgeblich auf die Verkehrsunfallstatistik auswirkten, verlor dieser Einflussfaktor im Jahr 2022 deutlich an Bedeutung. Das Verkehrsaufkommen auf den Straßen und Wegen im Kreisgebiet nahm wieder zu, so dass auch die Unfallzahlen leider wieder stiegen.

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