
In der Stadtbücherei im Bürgerhaus Hochdahl treffen Besucher seit heute auf Portraits von bekannten Persönlichkeiten. Das artLABOR, eine Gruppe, die sich in den letzten Jahren aus dem Zeichenkurs der Künstlerin Anna Owsiany-Masa gebildet hat, stellt die „Kreativen Köpfe“ aus.
Wer bis zum 10. April die Stadtbücherei im Bürgerhaus besucht, kann einen Blick auf Einstein, Kafka, Wilhelm Busch und andere werfen. Denn mit diesen kreativen Köpfen hat sich die Gruppe in der letzten Zeit zeichnerisch befasst. Die Ergebnisse sind jetzt in einer Ausstellung zu sehen. Wir haben die Gruppe gestern bei der Hängung der Portraits begleitet. Vier der Gruppenmitglieder, zu denen Stephanie Dudek, Heidi Evers, Ingrid Fehrenbacher, Steffen Krüll, Dorothea Wessing und Gisela Schreiner gehören, waren vor Ort.
Erfahrungen mit Ausstellungen haben einige aus der Gruppe schon. Steffen Krüll hat im KunsTHaus Erkrath bereits mit Heidi Evers ausgestellt, die selbst vorher schon einige Ausstellungen bestritten hat. Steffen Krüll hingegen war schon zweimal auf der erk@art als Künstler vertreten. Beim ersten Mal hat er auf Anhieb den Publikumspreis gewonnen. Alle gemeinsam stellen darüberhinaus einmal im Jahr in einer Werkschau im Projektraum des KunsTHaus Erkrath ihre „Best of“ Werke aus dem jeweiligen Jahr aus.

Die Hängung fand gestern außerhalb der Öffnungszeiten statt, denn wenn die Künstlerinnen und Künstler dafür eines brauchen, dann ist es Platz. Die für die Ausstellung bestimmten Werke wurden auf dem Boden und auf Tischen ausgebreitet, letzte Bilder noch in ein Passepartout eingelegt und dann entschieden, wie die Werke auf den Stellwänden der Stadtbücherei platziert werden sollen. Um nicht von den Bildern abzulenken, verzichteten die Vier auf bunte Stecknadeln und entschieden sich für transparente, die Ingrid Fehrenbacher vorausschauend mitgebracht hatte. Namensschilder oberhalb der Bilder zeigen dem Besucher, welcher Künstler die jeweiligen Portraits angefertigt hat.
„Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, unsere Werke in der Stadtbücherei zeigen zu dürfen“, betonen die Gruppenmitglieder. „Für uns ist es eine besondere Gelegenheit, den zeichnerischen Prozess und unsere künstlerische Entwicklung mit der Erkrather Öffentlichkeit zu teilen.“

Das sich ein Blick auf die Ausstellung lohnt, davon konnten wir uns gestern vorab schon einmal ein Bild machen. Darauf den Namen der Persönlichkeiten aus Literatur, Wissenschaft, Kunst und Kultur unter die jeweiligen Bilder zu schreiben, haben die Gruppenmitglieder verzichtet. Die Bilder sprechen für sich selbst. Auf einer Stellwand findet sich jedoch ein kleiner zeichnerischer Hinweis, der dem Betrachter „auf die Sprünge hilft“.

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