Hilferuf aus Chernihiv/Ukraine

Vorstand der St. Sebastianus Schützenbruderschaft beschließt zu helfen. Links: Andre Segin (hinten) und Markus Hucklenbroich. Rechts von hinten nach vorn: Holger Hennike, Werner Schink und Dirk Hanten. Foto: nic

Die St. Sebastianus Bruderschaft reagiert auf einen Hilferuf, den Schriftführer Holger Hennicke vor wenigen Tagen aus Chernihiv erhielt, mit einem Benefiz-Frühschoppen und einer Spendensammlung.

„Am Montag hat uns der Hilferuf eines befreundeten Unternehmers erreicht, mit dem ich zusammenarbeite“, berichtet Holger Hennicke. Oleksandr Kaidash, der befreundete Unternehmer, ersuchte im Auftrag der Provinzregierung von Chernihiv um Hilfe. Die Legitimation hatte er nachgewiesen.

„Die Lage in der Region ist dramatisch und der Versorgungsnachschub fehlt. So werden derzeit dringend Nahrungsmittel, Hygiene- und Medizinprodukte benötigt“, berichtet Holger Hennicke aus dem Hilfeersuchen. Die Region Chernihiv ist eine der Hauptkampfzonen nördlich von Kiew und unterliegt täglich Bombardements, die Zivilbevölkerung leidet erheblich und die Einschränkungen sind enorm. „Ab der ukrainischen Grenze können die Hilfsgüter über eigene LKWs des Unternehmers aus Chernihiv übernommen und weiter transportiert werden“, erklärt Hennicke, dass der Weitertransport innerhalb der Ukraine sichergestellt ist.

Bruderschaft wird aktiv

Bereits am Dienstag haben die Schützen in einer Vorstandssitzung beschlossen sich direkt zu engagieren und Hilfe zu organisieren. Die Bruderschaft wendet sich dazu auch an alle Vereine, Organisationen und die Stadt gemeinsam zu helfen beziehungsweise Hilfe zu organisieren.

Die erste Hilfslieferung soll nach Möglichkeit bereits in der kommenden Woche auf den Weg gebracht werden. Hilfsgüterspenden und Spenden auf das unten stehende Konto werden weiter dringend gesucht. „Jede Hilfe ist willkommen“, lädt Holger Hennicke ein, den Spendenaufruf breit zu verteilen. Geldspenden seien dabei am wichtigsten, um schnelle Hilfe leisten zu können. Kontakte zu Groß- und Einzelhändlern wie Selgros, Transgourmet, REWE und anderen wurden bereits hergestellt, um kostengünstig Hilfsgüter einkaufen zu können.

Benefiz-Frühschoppen am 13. März ab 11.00 Uhr auf dem Bernsauplatz

Zusätzlich haben die Schützen für Sonntag, den 13. März ein Benefiz-Frühschoppen auf dem Bernsauplatz vor dem Brauhaus organisiert. Alles, was dazu benötigt wird, wurde von Krombacher, Metzgerei Hanten, Bäckerei Evertzberg, Brauhaus, Getränke Moosig und andere gespendet, sodass der Umsatz als Reingewinn für die Spendenaktion verwendet werden kann.

Spendenkonto:
St. Sebastianus Bruderschaft Erkrath, Kreissparkasse Düsseldorf, Verwendungszweck: Hilfe für Chrnihiv / Ukraine, IBAN: DE 84 3015 0200 0003 4026 33. Spendenquittungen werden durch die Bruderschaft ausgestellt.

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