
Volkstrauertag 2024 in Erkrath: Ein Zeichen für Frieden und Erinnerung mit gemeinsamer Kranzniederlegung.
In Erkrath gedachte man am Volkstrauertag (Sonntag, dem 17. November) einmal mehr der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Die Veranstaltung zog zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an, die gemeinsam in einer bewegenden Zeremonie ihrer Verstorbenen gedachten.
Jedes Jahr am Volkstrauertag findet in Erkrath eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung im Bavier Park am Kriegerdenkmal statt. Sicherlich ist es ohne Wenn und Aber richtig, der Verstorbenen zu gedenken, so sie noch in unserer Erinnerung einen Platz haben und dieses sollte doch mit Würde und sicherlich mit einem kleinen Zeremoniell geschehen.
Die Teilnehmer versammelten sich am Ehrenmal in der Stadtmitte. Vertreter der Stadt, darunter Bürgermeister Christoph Schultz, legten Kränze nieder und hielten bewegende Reden. Der Bürgermeister erinnerte an die unzähligen Menschen, die in Kriegen ihr Leben verloren haben und rief dazu auf, sich für Frieden und Toleranz einzusetzen. „Jeder von uns kann einen Beitrag leisten, um eine friedliche Gesellschaft zu fördern“, sagte er. Schultz stellte die Wichtigkeit eines solchen Gedenktages fest mit dem Hinweis, die Welt so zu gestalten, dass man zukünftig auf solche Gedenktage verzichten könnte. Einfach menschlicher miteinander umgehen.
Die Feuerwehr der Stadt Erkrath, die St. Seb. Bruderschaft Erkrath 1484 e.V., der Reitercorps, die Ercroder Jonges 1982 e.V und viele andere Personen nahmen an der Zeremonie teil. Teils nachdenklich, teils erkennbar bewegt.
Anschließend präsentierte der Projektchor des Frauenchores Erkrath einige Lieder. Die Zeremonie wurde weiter musikalisch von einem Bläserensemble der Erkrather Jugendmusikschule begleitet, das mit feierlichen Melodien zur besinnlichen Atmosphäre beitrug. Schülerinnen und Schüler des Religionskurses der Jahrgangsstufe 7 der Realschule Hochdahl führen ein kleines Theaterstück mit Gedichten und Texten vor, die die Bedeutung des Gedenkens unterstrichen und die Anwesenden zum Nachdenken anregten.
Der Volkstrauertag in Erkrath war nicht nur ein Tag des Gedenkens, sondern auch ein eindringlicher Appell zur Solidarität und zum Frieden. Die Bürgerinnen und Bürger zeigten durch ihre Teilnahme, dass das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt auch in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist. Die Veranstaltung endete mit einer Rede der stellvertretenden Bürgermeisterin Regina Wedding, die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft zum Ausdruck brachte.
In Erkrath wird das Gedenken an die Opfer auch in den kommenden Jahren einen wichtigen Platz im gesellschaftlichen Leben einnehmen. Der Volkstrauertag bleibt ein bedeutendes Zeichen für die Werte des Friedens und der Menschlichkeit, die es zu bewahren gilt.








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