
Die Wetterprognosen für das diesjährige Weinfest lassen die Vorfreude steigen. Vom 29. bis 31. Mai stehen Bavierplatz und Markthalle wieder ganz unter dem Zeichen des Genusses.
Neben Winzern dem Ahrtal, Rheinland Pfalz, Mosel und Rhein-Neckar, deren Weine Besucher des Fests genießen können, sind auch Weinhändler mit internationalen Weinen vor Ort. Für alle Nicht-Wein-Trinker bietet die IG Erkrath Bier (Pils und Alt) und Softgetränke. Außerdem gibt es einen Cocktail-Stand.

Das Weinfest ist ein Fest für Genießer. Dementsprechend groß ist auch die kulinarische Auswahl. Von Raclette, Knoblauchbrot mit warmem Schaftskäse sowie Wraps & Eggs über Flammkuchen, hausgemachte Nudeln, Pizza, Burger und Spiralkartoffeln hin zu Spezialitäten vom Damwild, Gegrilltes vom Schwein, Pommes mit verschiedenen Toppings, Backfisch oder einfach Currywurst Pommes, bleiben kaum Wünsche offen. Zum Nachtisch gibt es dann noch Crêpes oder Churros. „Wir stellen in diesem Jahr 145 Bierzeltgarnituren auf der gesamten Fläche vom Baviercenter bis unter die Markthalle auf“, macht Wolfgang Cüppers, Vorsitzender der IG Erkrath deutlich, dass möglichst jeder auch gemütlich mit seinem Essen und Getränk Platz nehmen kann. Für die Kids wird in diesem Jahr vor dem Baviercenter ein großes Trampolin aufgebaut.
Begleitprogramm an allen Tagen
Auf eine Bühne mit Programm und lauter Beschallung wird beim Weinfest bewusst verzichtet. Wer gemütlich beim Wein zusammensitzt, soll sich auch noch unterhalten können. Musikalische Begleitung gibt es natürlich trotzdem. Dafür steht ein kleiner Pavillon für die Musiker bereit. „Falls es doch einmal regnen sollte“, erklärt Cüppers. Am Freitag Abend sorgen die Pure Vocals und DJ Sascha für musikalische Begleitung. Am Samstag zwischen 14 und 15 Uhr tritt ein junges Musiktalent mit dem Saxophon auf. Außerdem dürfen sich die Festbesucher auf Sänger und Gitarrist Willi Mörschbach, den Saxophonisten Dirk Trümmelmeyer sowie Elli & Friends freuen. Auch am Sonntag soll es noch ein wenig musikalische Untermalung geben.


Neu in diesem Jahr: Der Winzerpreis
Welcher Winzer hat eigentlich den köstlichsten Wein mitgebracht? Das können in diesem Jahr die Besucher des Weinfests entscheiden. Dazu liegen an jedem Winzerstand Stimmzettel aus, auf denen man seinen Lieblingswein des jeweiligen Winzers eintragen kann. Auch wenn viele Weine sicherlich sehr gut schmecken, müssen sich die Abstimmenden für einen Lieblingswein entscheiden, damit der Stimmzettel gültig ist. Wer Name und Telefonnummer auf dem Stimmzettel vermerkt, nimmt am Sonntag bei der Vergabe des Winzerpreises an einer Verlosung teil und kann etwas gewinnen. Der Winzer, für den die meisten Stimmen abgegeben wurden, erhält einen kleinen Pokal und eine Urkunde. Die Stimmzettel können bis Sonntag 16 Uhr am Stand der IG Erkrath in eine Box eingeworfen werden. Dann ist Auszählung. Um 17 Uhr wird dann der Winzerpreis überreicht und die Gewinnerin oder der Gewinner gezogen, der seinen Preis entgegennehmen kann.
Open-Air-Trödelmarkt am Samstag und Sonntag
Wie schon in den letzten Jahren ist auch in diesem Jahr wieder ein begleitender Open-Air-Trödelmarkt auf der Bahnstraße, der über die Wirtschaftsförderung der Stadt Erkrath organisiert wird. Am Samstag von 12 bis 17 Uhr bauen Erwachsene ihre Stände zwischen der evangelischen Kirchengemeinde Erkrath und der Kreissparkasse auf (Anmeldeschluss war der 12. Mai 2026). Am Sonntag sind dann von 12 bis 17 Uhr die Kinder dran. Für den Kindertrödel ist keine Anmeldung erforderlich. Kinder bis 15 Jahre trödeln umsonst auf mitgebrachten Decken.

Herausfordernde Organisation des Weinfests

Knapp 30 Stände konnte der Veranstalter, die IG Erkrath, in diesem Jahr fürs Weinfest gewinnen. Das sind einige mehr als im letzten Jahr. Dabei wird es von Jahr zu Jahr schwieriger genügend Stände fürs Fest zu gewinnen. „Davon ausgenommen sind die Winzer“, erzählt und Wolfgang Cüppers, Vorsitzender der IG Erkrath. Es seien vor allem die Stände, die Essbares anbieten, mit denen schwer zu kalkulieren sei.
Fürs Weinfest muss eine Standgebühr erhoben werden und viele scheuen die Gebühr. Die Anmeldungen fürs diesjährige Weinfest laufen bereits seit August 2025, aber von einigen Ständen fehlt immer noch die schriftliche Vereinbarung und die Zahlung der Standgebühr. „Es sind auch schon einmal Stände wegen einer Standgebühr von 150 Euro wieder abgesprungen“, so Cüppers. Die Standgebühr richtet sich nach der jeweiligen Größe der Stände und liegt zwischen 50 und 400 Euro. Senken kann die IG Erkrath die Gebühr nicht. „Wir haben als Verein das Weinfest im vergangenen Jahr mit 2.000 Euro mitfinanziert“, erklärt Cüppers.
„Bitte nehmt nichts von der Absicherung der Standrohre für die Wasserzufuhr weg“, richtet sich Wolfgang Cüppers in diesem Jahr an Besucher und Passanten. In den letzten Jahren seien Barken und auch schon einmal eine Warnlampe abhanden gekommen. Das berge Unfallgefahren. Wenn jemand beim Rangieren die Standrohre trifft, schießt dann eine Wasserfontäne in die Höhe. Ansonsten wünscht er sich für das Weinfest vor allem: „Gute Laune, gutes Wetter und ein rundum schönes Wochenende.“

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