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Erste Medaillen in Berlin für die Lebenshilfe

Die Rollerskatermannschaft der Lebenshilfe

Meilenstein auf dem Weg zu den Special Olympics World Games Berlin 2023

Eine fast 50-köpfige Sportdelegation der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann nimmt diese Woche in Berlin an den Special Olympics Nationalen Spielen teil. Gestern gab es erste Medaillen für die Rollerskater zu verzeichnen.

Die Spiele starteten am Sonntag und gehen bis Freitag. Rund 4.000 Athlet*innen aus ganz Deutschland sind angereist, um in der Hauptstadt ein Fest der Begegnung zu feiern und in 20 Sportarten anzutreten. Die Athletinnen und Athleten der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann messen sich im Fußball, Golf, Rollerskating, Schwimmen und Tischtennis.

Am 20. Juni holte Hannah Radeke in den 500-Meter-Läufen der Rollerskater Gold, Patrick Bachmann Silber und Steffi Wiegel Bronze. In der 2×100-Meter-Staffel holten Anna Peintinger und David Franzke Gold.

Die Delegation, die sich am Samstag aus dem Kreis Mettmann auf den Weg nach Berlin machte, besteht aus 35 Athleteninnen und 12 Betreuerinnen. Lange hatte die Gruppe auf die Veranstaltung des Jahres hin gefiebert. Zur feierlichen Einstimmung machten einige Sportler auch beim Fackellauf im Vorfeld der Spiele mit. „Und es wurde natürlich fleißig trainiert und die Delegationskleidung sortiert“, berichtet Gudrun Kronenberg, Sportkoordinatorin der Lebenshilfe.

Die Nationalen Spiele sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu den Special Olympics World Games Berlin 2023, der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung. Ob die Lebenshilfe dabei ist, steht noch nicht fest. „Wir hoffen auf viele Nominierungen für unsere Sportler“, wünscht sich Kronenberg. Special Olympics ist die weltweit größte, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.