Die Hoppeditze schlafen wieder

Von Christian Zimmer

Die Hoppeditze wurden auf Tragen weeggetragen. Foto: Christian Zimmer

Mit einer Trauerveranstaltung wurden die Hoppeditze an Aschermittwoch (18. Februar) schlafen gelegt. Das Prinzenpaar regiert jedoch überraschend noch weiter.

Aus allen drei Karnevalsvereinen waren Mitglieder gekommen, auch viele Kinder aus den Tanzgarden. „Nach Karneval ist vor Karneval“, hieß es von Hoppeditz Sven, der zusammen mit Jugend-Hoppeditzin Raya schlafen gelegt wurde. Zuvor überraschte er jedoch mit der Nachricht, dass das Prinzenpaar Wolfgang II. (Schwenker) und Regina I. (Jährmann) erst im November ihre Insignien abgeben müssen – denn Bürgermeister Christoph Schultz war verhindert und auch keine Vertreter des Bürgermeisters anwesend, um dem Prinzenpaar die Insignien abzunehmen.

Das Prinzenpaar richtete dennoch Abschiedsworte an die Karnevalsgemeinschaft. Während Wolfgang Schwenker sagte, sie haben als Prinzenpaar „viel Spaß in Erkrath gehabt“, war Regina Jährmann so gerührt, dass Tränen flossen. Beide betonten, dass sie etwas für alle Vereine machen wollten. Als Zeichen dafür seien sie mittlerweile in allen drei Vereinen Mitglied geworden. „Ich würde mich freuen, wenn das Zukunft hätte“, wünschte sich Jährmann mit Blick auf die drei Vereine. Es soll mehr Miteiander geben, man solle sich nicht entscheiden müssen, auf welche Veranstaltung man gehen kann, weil man parallele Termine macht.

Wolfgang Schwenker resümierte: „Die Gemeinschaft macht Karneval aus“. Er dankte dem Hofstaat und den Vereinen für die Unterstützung. Da die Hoppeditze noch nicht schliefen, wurde auch noch mal „Helau“ gerufen. Lutz Kraft, 1. Vorsitzender der neu gegründeten Düssel-Garde, sagte, es gäbe nun die „große Chance, etwas sehr großes aufzubauen.“ Erkrath habe nun insgesamt sechs Tanzgarden.

Udo Wolffram, Präsident der Großen Erkrather KG, blickte hinsichtlich der Veränderungen bei der Tanzgarde mit Stolz auf seinen Verein und äußerte „vielen Dank an alle Karnevalsvereine“ in Erkrath. Werner Scheter, Präsident und 1. Vorsitzender der Letzten Hänger, freute sich über neue Veranstaltungen wie die Damensitzung. „Wir entwickeln uns von Jahr zu Jahr weiter“, ließ er wissen. Zur Erinnerung an ihre Session erhielt das Prinzenpaar die Prinzenpaar-Spangen.

Die Hoppeditze sangen noch einmal den „Nordstern“ und es gab eine Polonäse, ehe mit einer rockigen Ballade die Hoppeditze „Good Bye My Hoppeditz“ sangen und auf Tragen weggetragen wurden, während die Karnevlisten mit Taschentüchern winkten. Zum krönenden Abschluss gab es noch ein gemütliches Beisammensein im Bach’s.

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