
Der 15. September ist der internationale Tag der Demokratie, den Mitarbeitende in der Verwaltung des bfw in der Schimmelbuschstraße in diesem Jahr auf besondere Weise begingen.
„Wir leben Demokratie ja in unserer Organisation schon lange. Aber sie ist auch wichtiger Teil unserer Bildungsangebote. Demokratie hat ganz viel mit Bildung zu tun“, erklärt Alessa Burian aus dem Marketingteam der bfw. Gemeinsam hatten sie in der Organisation überlegt das Thema Demokratie „noch höher aufzuhängen“. Den internationalen Tag der Demokratie hatten sie dazu als Anlass genommen und vorab viele Ideen entwickelt, denen die bildhafte Sprache gemeinsam ist.
Im Garten der Hauptverwaltung haben die Mitarbeitenden symbolisch einen Kirschbaum gepflanzt, der sinnbildlich die Früchte der Demokratie tragen soll. Am 15. September trug er vor allem erst einmal die Wünsche der Mitarbeiter dazu. „Das Soziale bleibt“, hatte Klaus Knappstein, Sprecher der bfw Geschäftsführung, am Vormittag noch einmal den Leitspruch des bfw aufgegriffen. Ohne eine funktionierende Demokratie ist aber auch das Soziale in Gefahr. Sie ist ein zartes Pflänzchen, das gut gepflegt sein will. Mit großen und etwas kleineren Holztafeln hat das Marketingteam des bfw das gut sichtbar gemacht. Eingebrannte, teils mit Moos bepflanzte Buchstaben, die gemeinsam die Worte Bildung und Demokratie bilden, fordern auch künftig Pflege, damit das Moos (die Demokratie) nicht verkümmert. „Die Holztafeln sind für die Hauptverwaltung und für Bildungsstandorte bestimmt“, verrät Alessa Burian.


Kleine Samenkärtchen, die die Mitarbeitenden mitnehmen konnten, sollen jeden daran erinnern, dass Werte, wie Demokratie, gesät und gesehen werden können, dass Bildung auch die lebendige Demokratie wachsen lässt. Ein Blatt voll mit Stickern lädt dazu ein auf Notizbüchern, Briefumschlägen oder – wo immer man möchte – die Demokratie sichtbar in Erinnerung zu bringen.


Was bedeutet Demokratie für uns?
Mit dieser Frage haben sich die Mitarbeitenden des bfw am 15. September noch einmal intensiver beschäftigt. An einer Tafel haben sie dazu ihre Stichworte notiert, auf Karten konnten und können sie weiterhin ihre Ideen und Wünsche schreiben. Die Karten werden im bfw in Boxen gesammelt. „Vielleicht übergeben wir sie dann irgendwann in Berlin an die Bundespolitik“, teilt Alessa Burian die weiteren Überlegungen mit. „Wenn wir uns mit mehr als 2.000 Mitarbeitern und 136 Standorten dazu positionieren erreichen wir eine größere Sichtbarkeit des Themas“, führt sie weiter aus.
Das bfw wurde 1953 als Berufsfortbildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegründet und ist inzwischen Mutterkonzern mit den Tochterunternehmen inab, maxQ., iftp und weitblick. Heute gehört es zu den führenden Bildungsträgern in Deutschland. Während das bfw als Konzernmutter vor allem Weiterbildungen, Qualifizierungen und Umschulungen im gewerblich-technischen und kaufmännischen Bereich bietet, hat das Tochterunternehmen maxQ. all das für Gesundheits- und Pflegeberufe im Leistungsangebot. inab richtet sich an die Jüngsten, startet in manchen Regionen schon mit Ganztagsbetreuung, bietet Lerncoaching und begleitet junge Menschen vor und während der Ausbildung bis in den Beruf (kein Abschluss ohne Anschluss). weitblick und iftp widment sich mehr den Bereichen der Personal- und Unternehmensentwicklung sowie Forschung und Qualifizierung zu benötigten beruflichen Skills in Zukunftsbranchen.
Mehr Sichtbarkeit vor Ort
„Unsere Bildungsstätten sollen noch mehr geöffnet werden. Wir möchten mehr zeigen, dass das bfw vor Ort ist und sich kümmert und zeigen, welche Angebote wir haben“, erklärt uns Cornelia Kaufmann, die ebenfalls im Marketing tätig ist. Vor allem in den Bildungsstätten will man künftig klarer zeigen, wer und was das bfw ist. „Wir möchten noch mehr mit den Menschen ins Gespräch kommen, die Demokratie noch mehr über die Bildung fördern und dazu motivieren sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen“, ergänzt sie. Demokratiebildung sei grundsätzlich Teil aller Maßnahmen des bfw, besonders in der Jugendsparte (inab). Mit der Aktion zum internationalen Tag der Demokratie hat sie nun in der bfw noch einmal mehr Sichtbarkeit erhalten.

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