CO-Giftgas-Pipeline: ein Spaziergang legt Mängel offen

Stopp Bayer-COvestro-Pipeline Initiativen

Symbolbild Pipeline: douchewand/ Pixabay

CO-Giftgas-Pipeline – wer überwacht und pflegt eigentlich die Anlage – ein Spaziergang legt Mängel offen

Ein Spaziergang von Hilden nach Langenfeld war eigentlich dem neu asphaltierten Radweg und der Auswirkung auf gefährdete Amphibien gedacht. Auf dem Weg kommt man an den Markierungspfählen der CO-Pipeline vorbei: Natürlich schaut man nach, ob die Angaben und der Zustand der Pfähle den Vorgaben der Planfeststellung entspricht.

Da Covestro ja weiter – trotz erheblicher Kritik der für die Rettung zuständigen kommunalen Rettungskräfte – an einer „Erschleichung“ der Zustimmung zu ihrem Alarm- und Gefahrenabwehrplan (AGAP) arbeitet, war eine kritischer Blick auch darauf nur logisch.

Dort mussten wir feststellen, dass es mit der Pflege nicht ganz so weit her ist. Die Bilder zeigen deutlich, dass es an der Schutzabdeckung fehlt. Dagegen wird aber gut sichtbar die Rekrutierung von Fachkräften beworben. Und das von einer Firma BI, wo nicht klar ist, was diese mit Covestro zu tun hat?

Als Ansprechpartner fingiert nicht etwa ein naher Chempark z. B. Dormagen oder Krefeld sondern der Chemiepark Marl. Dort trifft man bei einem Anruf dann beim „Empfang bzw. Pförtner“, nicht direkt auf einen „Fachbereich“. Das spricht für eine „schludrige Pflege“ und nicht gerade für eine direkte kompetente Stelle im Falle eines Problems.

Wir nehmen das als Zeichen für sinkendes Interesse an dem Giftgas-Projekt. Aber wir bleiben weiter dran, denn dieses „Mordsprojekt“ darf nicht in Betrieb gehen!

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