
Erkrath muss jetzt handeln
Die Linke Erkrath fordert die Stadt auf, sofort Mittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zu beantragen. Der entsprechende Antrag liegt für die Sitzung des Ausschusses für Schulen und Sport am 2. Dezember vor.
„Wir dürfen diese Chance nicht verpassen. Viele Sportflächen sind marode. Das Programm bietet echte Verbesserungen für Kinder, Jugendliche und Vereine – und entlastet die Stadt finanziell“, sagt Daniela Bilobrk, Sprecherin für Schulen und Sport.
Die Situation ist angespannt. Der Schulbrand und das Containerdorf auf dem Sportplatz Rankestraße verschärfen den Druck. „Unsere Sportstätten waren schon vorher überlastet. Jetzt fehlen weitere Flächen. Wir brauchen schnelle und bezahlbare Lösungen. Das Bundesprogramm kann hier sofort helfen“, betont Bilobrk.
Die Linke sieht solche Sonderprogramme grundsätzlich kritisch. Aus ihrer Sicht sollte Geld direkt und ohne Bürokratie in die Kommunen fließen. „Diese Förderprogramme binden Personal beim Bund und bei den Städten. Deren Arbeit fehlt woanders. Eigentlich sollte das Geld ohne Umwege ankommen. Doch so weit sind wir nicht. Deshalb müssen wir das Programm jetzt pragmatisch nutzen“, so Bilobrk.
Die Fraktion fordert klare Antworten der Verwaltung:
– Welche Bedingungen gelten?
– Welche Fristen laufen?
– Welche Anlagen können gefördert werden?
Dazu gehören aus Sicht der Linken alle städtischen Bolzplätze, Flächen an der Rankestraße und am Kemperdick sowie Vereinsanlagen von Rhenania oder die Plätze des Tennisclubs Blau-Weiß.
„Wir brauchen moderne, sichere und zugängliche Sportflächen. Der Bund stellt das Geld bereit. Jetzt muss Erkrath aktiv werden“, erklärt Bilobrk.

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