
Der Bund hat mitgeteilt, dass die Mittel für den Lückenschluss der A 44 bereitstehen. Das Echo auf diese Nachricht ist in der Region groß.
„Die Region kann aufatmen!“, äußerte sich Landrätin Dr. Bettina Warnecke. „Dies ist ein bedeutender Tag, der unsere Region aufatmen lässt und immens positiv verändern wird. Es ist ein wichtiges Zeichen für unsere lokale Wirtschaft und die staugeplagten Pendler. Bleibt zu hoffen, dass die Bagger nun auch wirklich in Kürze anrollen und die DEGES diese letzten vier Kilometer schnellstmöglich baut.“
Die IHK Düsseldorf hatte sich mit zahlreichen anderen Akteuren in einem Brief an Bundesverkehrsminister Schnieder mit Nachdruck dafür eingesetzt, das Projekt „A44-Lückenschluss“ umgehend umzusetzen. „Bundesverkehrsminister Schnieder hat heute die Freigabe für den Bau der letzten fehlenden Kilometer der A44 erteilt. Die damit zusammenhängende Finanzierung aus dem Bundeshaushalt ist für unsere Wirtschaftsregion elementar wichtig. Die Bauarbeiten für den Lückenschluss sollten nun zeitnah erfolgen“, regierte Gregor Berghausen auf die aktuelle Mitteilung des Bundes.
Auch die GRÜNEN im Kreis Mettmann haben die Ankündigung von Bundesverkehrsminister Schnieder, die Gelder für den Lückenschluss der A44 freizugeben, erfreut zur Kenntnis genommen.
„Der Lückenschluss ist lange überfällig. Noch vor Kurzem sah es nicht so aus, als würde dieses Projekt mittelfristig zu Ende gebracht. Dass der Verkehrsminister die Mittel nun freigegeben hat, sehen wir als Erfolg der kommunalpolitischen Bemühungen und Appelle, die fraktionsübergreifend in den letzten Tagen und Wochen in Richtung Bund gerichtet wurden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktionen im Kreis und in den Städten. Landtagsabgeordnete Ina Besche-Krastl ergänzt: „Die Jahrzehntelange Odysse des A44-Lückenschluss neigt sich nun scheinbar einem Ende. Nachdem nun nur noch 4 Kilometer zur Vollendung dieses Infrastrukturprojekts fehlen, ist es vernünftig, dass der Bundesverkehrsminister hier für die notwendige Klarheit sorgt.“
Olaf Tünkers vom Unternehmerverband Ratingen (UVR) begrüßt diese Entscheidung ebenfalls. „Seit Jahren warten wir auf diese Nachricht, für die sich der UVR mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen in den letzten Jahren eingesetzt hat. Seit der Fertigstellung der Angerbachtalbrücke im Jahr 2022 hat sich beim Thema Lückenschluss nichts getan. Der Frust bei Bevölkerung, Anliegern und Unternehmen war entsprechend groß. Der Lückenschluss ist nicht nur für Velbert und Heiligenhaus wichtig. Auch Ratingen als Einpendlerstadt wird vom neuen Tor zum Arbeitsmarkt in Richtung Ruhrgebiet profitieren. Letztlich wird der gesamte Verkehr im Kreis entlastet und die Region besser an den Flughafen Düsseldorf angebunden.“

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