Brause, Buzzer, Besserwisser: Teamquiz

von Niklas Gründker

Das erste Teamquiz im Johanniter-Haus war ein voller Erfolg. Foto: Gabi Gründker

Im Johanniter-Haus gab es eine Premiere für das Teamquiz. Neun Teams, 33 Fragen und jede Menge Ratespaß gehörten dazu.

Am Donnerstag, 30. Oktober 2025, lud das Begegnungsstätten-Team, Eva Flader und Gabi Gründker, zum ersten großen Teamquiz ins Johanniter-Haus Erkrath ein. „Das Interesse war groß“, stellt Eva Flader erfreut fest. „Wir waren total überrascht, wie schnell sich die Teams gefunden hatten und die Tische vergeben waren.“ Bei Snacks und einer kalten Fassbrause rätselten am vergangenen Donnerstagabend Menschen unterschiedlichsten Alters und verbrachten gemeinsam einen unterhaltsamen Abend.

Die weiteste Anreise hatten Kollegen aus Wuppertal auf sich genommen. Sie waren dem internen Aufruf der Johanniter Unfall Hilfe gefolgt. Die Johanniter Jugend aus Erkrath bildete ebenfalls ein Team. Besonders freute man sich außerdem über die Teilnahme eines Lehrerteams der Realschule Hochdahl. Die Kooperation mit der Realschule ist seit dem Brand der Schule nur reduziert möglich, da die Schüler vorübergehend in Düsseldorf unterrichtet werden. Das Interesse bei den Gruppen innerhalb des Hauses war ebenfalls groß. Viele bekannte Gesichter aus Spielegruppen, Gedächtnistraining oder Sprachkursen waren zum Teamquiz gekommen. Zuletzt hatte sich auch aus der direkten Nachbarschaft ein Team gefunden. „Wir wohnen gleich um die Ecke und da ist so ein Angebot natürlich toll“, freute sich eine Teilnehmerin.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch sofort los. Die Teams hatten zuvor einen Schriftführer ausgewählt und einen Teamnamen gefunden. Auf die neun Teams warteten 33 Fragen aufgeteilt in sechs verschiedene Kategorien mit jeweils fünf Fragen sowie drei Sonderfragen. Die Bastelgruppe der Begegnungsstätte hatte im Vorfeld kleine Wäscheklammer-Krokodile gebastelt, in die die Ergebniszettel nach jeder Frage geklammert wurden.

Sechs Kategorien warteten auf die Teilnehmer

In der ersten der sechs Kategorien, der Kategorie „Stadt, Land, Fluss“, war Wissen im Bereich Geographie gefragt: Punkten konnten hier zum Beispiel die Teams, die alle Städte aus dem Kreis Mettmann aufzählen konnten. Nach der ersten Sonderfrage, die für rauchende Köpfe sorgte, folgte eine wohlverdiente Pause von 15 Minuten. Auch wenn die Antwortzettel hier bereits eingesammelt waren, grübelte man noch intensiv: In der Sonderfrage mussten Städtenamen anhand von Emoji-Kombinationen erraten werden. Ein Emoji, das zum Schweigen auffordert und „psst“ macht und die Farbe braun stand so zum Beispiel für die Stadt Braunschweig.

Foto: Gabi Gründker

Die Pause wurde bereits zur Auswertung der ersten Fragen genutzt. Hierbei wurde das Begegnungsstätten-Team vom Schülerpraktikanten Niko und dem Autor dieses Artikels als ehrenamtlichem Helfer tatkräftig unterstützt.

Welche Farbe die Kugel mit der Nummer 1 im Billard hat war eine der Fragen der Kategorie Sport, die nach der Pause den Auftakt bildete. Ihr folgte die vierte Kategorie rund um das Thema „Flora und Fauna“. Uneinigkeit herrschte bei den Teams nicht nur bei der Frage welche von fünf Kakteenarten ausgedacht war. Die Sonderfrage ließ auch hier wieder die Köpfe qualmen. Die Buchstaben verschiedener Obst- und Gemüsesorten waren durcheinandergeraten und mussten entschlüsselt und in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Besonders viele Punkte sammelten bei dieser Aufgabe selbstverständlich die Besucher der Begegnungsstätte, die solche Aufgaben nicht nur aus dem wöchentlichen Rätsel zum Wochenende kannten, sondern zum Teil auch aus dem Gedächtnistraining.  

Endspurt und Siegerehrung

Nach einer zweiten kurzen Pause ging es in den Endspurt. Dieses Mal warteten Fragen rund um „Film, Funk und Fernsehen“ auf die ratelustigen Teams. Niemand konnte sich mehr an die drei Moderatoren des ESC in Düsseldorf erinnern! In der letzten Kategorie gab es „eine Tüte Gemischtes“. Als beispielsweise nach der Anzahl der Teile eines Tangrams gefragt wurde, blickte man in einige sehr überraschte Gesichter.  Auch die Frage nach dem „Unwort des Jahres 2020“ sorgte für ratloses Stirnrunzeln und setzte eine rege Teamdiskussion in Gang, wobei niemand auf die Worte „Rückführungspatenschaft“ oder „Corona-Diktatur“ kam.

Die dritte Sonderfrage markierte nach gut zwei Stunden das Ende eines sehr lebendigen Quizabends, der alle restlos begeisterte. „Das haben Sie super gemacht!“, freuten sich die Gäste, als sie gespannt auf das Ergebnis warteten. Bei der Sieger-Ehrung konnten sich die drei besten Teams am Ende über einen Präsentkorb freuen, der direkt untereinander aufgeteilt wurde. Auch eine Urkunde gab es für jedes Team.

Eva Flader (l.) und Gabi Gründker.
Foto: N. Gründker

Nach dem großen Erfolg steht für das Leitungs-Team der Begegnungsstätte heute schon fest: Brause, Buzzer, Besserwisser geht im Frühjahr 2026 in die zweite Runde.

Mit dem neuen Format schaffen sie ein Angebot, das Generationen verbindet und für gute Laune sorgt.

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