Antrittsbesuch der neuen US Generalkonsulin

IHK Düsseldorf

US-Generalkonsulin Pauline Kao trägt sich in Anwesenheit von IHK-Präsident Andreas Schmitz (rechts) und Ralf Schlindwein (Geschäftsführer International) ins Goldene Buch der IHK Düsseldorf ein. Foto IHK/Paul Esser

IHK empfängt die US-amerikanische Generalkonsulin Pauline Kao zum offiziellen Antrittsbesuch

Am Montag (25. Oktober 2021) stattete Pauline Kao, seit August 2021 US-Generalkonsulin für Nordrhein-Westfalen am US-Generalkonsulat in Düsseldorf, der IHK Düsseldorf ihren offiziellen Antrittsbesuch ab und trug sich ins Goldene Buch der Kammer ein. IHK-Präsident Andreas Schmitz begrüßte US-Generalkonsulin Kao herzlich und gab seiner Hoffnung Ausdruck, auch künftig wichtige Fragestellungen im transatlantischen Wirtschaftsverhältnis „auf dem kleinen Dienstweg“ erörtern und Vorschläge sowie Impulse für eine kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterbreiten zu können. Dabei spielte Schmitz auf seine Tätigkeit im Rahmen der Transatlantik Business Initiative (TBI) an. Die TBI ist am 16. Juni 2021 vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und weiteren Verbänden mit dem Ziel gegründet worden, neuen Schwung in die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen zu bringen.

Schmitz wies ferner auf die traditionell sehr guten Beziehungen von IHK und dem Generalkonsulat hin, etwa bei Veranstaltungen oder Start-up- und Unternehmerreisen. Weitere Themen des Gesprächs waren die mögliche Aufhebung des Travel Bans (Aufhebung von Einreisebeschränkungen), der Wunsch, as soon as possible auch wieder Direktflüge ab Düsseldorf in die USA anbieten zu können sowie ein entspannteres künftiges Verhältnis im Bereich der Handelspolitik. US-Generalkonsulin Kao wiederum hob die Bedeutung der Wirtschaftsregion Düsseldorf für US-amerikanische Unternehmen hervor und unterstrich den partnerschaftlichen Charakter der Zusammenarbeit.

Hintergrund:

518 US-Unternehmen haben sich im IHK-Bezirk Düsseldorf angesiedelt, davon sind 477 im Handelsregister eingetragen. Viele US-amerikanische Unternehmen aus Investitionsgüterbranchen betreiben von hier aus ihr Geschäft mit Industriekunden in Deutschland oder Europa, zum Teil mit eigener Produktion. Dazu zählen unter anderem: Praxair Surface Technologies (Chemie), Harsco (Bau), Rockwell Automation (Industrieelektronik), O-I (Glasverpackungen), Nordson (Oberflächenbehandlung), Donaldson (Filtertechnologie), 3M (Produktionsstandort für Folien und Klebebänder), QVC (Medien, Retail), H.J. Heinz (Lebensmittel), Weight Watchers, Kentucky Fried Chicken, TK Maxx etc.

Die Vereinigten Staaten sind das größte außereuropäische Investorenland in Nordrhein-Westfalen mit Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe. In NRW arbeiten 182.000 Beschäftigte in mehr als 1.500 US-Unternehmen, darunter Amazon, Electronic Arts, FedEx, Ford, Medtronic, Microsoft und UPS. In den USA aktiv sind zahlreiche NRW-Unternehmen wie Bayer, DHL, Evonik, Lanxess, Metro, Miele, Oetker, Schenker, ThyssenKrupp und Zentis. Außenhandel USA-NRW (2020): Exporte rund 11,8 Milliarden Euro, Importe rund 9,4 Milliarden Euro. Die USA gehören zu den TOP 5 Handelspartnern NRWs.

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