
Zumindest für alle Textilien, die nicht mehr tragbar sind, weil sie verschmutzt oder kaputt sind. Daran ändert auch die seit Anfang 2025 gültige EU-Richtlinie nichts. Dennoch landen immer mehr nicht mehr tragbare Kleidungsstücke auch beim SKFM.
Das verschmutzte oder kaputte Textilien weiterhin in den Restmüll entsorgt werden können, ist auch bei der Verbraucherzentrale NRW nachlesbar. Dennoch landen immer mehr nicht mehr tragbare Kleidungsstücke in der Altkleidersammlung, beispielsweise in Containern des DRK oder in letzter Zeit auch in der Annahme des SKFM Secondhand Kaufhaus Rundum. Letzteres muss nun ‚die Notbremse ziehen‘ und schränkt die Annahme ein, weil man im Kaufhaus mit dem personellen und zeitlichen Aufwand an die Kapazitätsgrenzen stößt.

Mittwochs werden deshalb im Rundum ab sofort keine Spenden mehr angenommen.
Mit einem Flyer informiert der SKFM darüberhinaus, welche Textilien für die Abgabe geeignet sind. „Bitte helfen Sie mit, den Anteil der nicht verwertbaren Textilien auf ein Minimum zu reduzieren. Stark verschmutzte oder kaputte Textilien sind keine Kleiderspenden, diese können auch weiterhin im Restmüll entsorgt werden“, richtet sich der SKFM mit dem Flyer an Spender und dankt Ihnen gleichzeitig: „Wir möchten uns ganz herzlich für Ihre fortwährende Unterstützung bedanken. Ohne Ihre Hilfe wäre die Arbeit unseres Kaufhauses nicht möglich.“
Verursacht ist dieses allgemeine Entwicklung, mit der hier vor Ort DRK und SKFM zu kämpfen haben, vor allem durch die Zunahme sogenannter „Fast Fashion“. Die schnellen preiswerten Trends sind alles andere als nachhaltig, weder in der Produktion noch in der Qualität der Kleidungsstücke, die eine geringe ‚Halbwertzeit‘ haben. Ein Dossier der Christlichen Initiative Romero fast die Auswirkungen von Fast Fashion zusammen. Veröffentlicht wurde es über die Website saubere-kleidung.de.
Welche Sachspenden für das Second Hand Kaufhaus Rundum geeignet sind und welche nicht, hat der SKFM in einem Flyer zusammengefasst:

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